2.000 PS: Diese E-Sportwagen haben es in sich!

Rimac Nevera

Die kroatische Manufaktur baut E-Hypercars und wurde weltberühmt als Ex-Top-Gear-Star Richard Hammond das Erstlingswerk vor der Kamera zerstörte (Grand Tour, Amazon Prime). Das neue Modell Nevera ist aktuell der stärkste Stromer der Welt (1.914 PA, 412 km/h Spitze) und beschleunigt in 1,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Preis: 2 Millionen Euro.

Polestar Precept

Nach dem Polestar 1 und 2 (bald bei uns erhältlich) geben die Schweden einen Ausblick auf ihre Zukunft. Sie geizen zwar mit Leistungsdaten, heben aber den Nachhaltigkeitsgedanken mit viel recycelten Materialien und mehr in den Vordergrund. Start: ca. 2023. 

Audi RS e-Tron GT

Der sportliche „Herr der Ringe“ thront auf der gleichen Plattform wie der Konzernbruder Porsche ­Taycan. In 3,3 Sekunden peitscht er sich mit 830 Newtonmetern von 0 auf 100 km/h (464 PS). Geladen wird er mit bis zu 270 kW. Erst bei 250 km/h ist Schluss mit lustig. Die Reichweite beträgt bis zu 472 Kilometer. Ab 140.400 Euro erhältlich. 

Porsche Taycan Cross Turismo

Das „CT“ steht für Cross Turismo. Porsche nennt ihn Crossover, wir sagen, es ist der sportlichste ­Elektro-„Kombi“ der Welt. Viel Platz hat der Käufer des Taycan CT allemal, und wer sich für das Topmodell Turbo S (761 PS) entscheidet „fliegt“ mit 1.050 Newtonmeter Drehmoment in 2,8 Sekunden von 0 auf 100 Sachen. Ab 96.990 Euro (Taycan CT 4).

Nio EP9

Etwas älter ist schon der EP9 (1.360 Pferdestärken, 2,5 Sekunden von 0 auf 100), der chinesischen Marke Nio. Gebaut wird er in Kleinserie seit 2016 und kostet pro Stück rund 1,2 Millionen Euro. Trotzdem ist er eines der schnellsten E-Autos der Welt und kann mit den meisten Supersportlern mithalten. Ein echter E-Bolide mit nur rund 1,7 Tonnen. 

Autor: Lukas Steinberger-Weiß, 23.06.2021