Der X-Faktor: Opel Crossland X

Die Redewendung „Ein X für ein U vormachen“, bezieht sich ursprünglich auf die lateinischen Zahlen: X, also zehn, U (ursprünglich V – was bis zum 17. Jahrhundert nicht unterschieden wurde) fünf. Macht uns also Opel ein X für ein U vor? Ja macht es insoferne, als dass statt einem Vierradantrieb wie im Mokka X beim Crossland X ausschließlich zwei Räder angetrieben werden, also halb so viele. Doch damit wollen uns die Rüsselsheimer keineswegs übers Ohr hauen, denn der Crossland X ist deutlich günstiger. Er ist auch kürzer und niedriger und macht ihn so zum idealen Stadtbegleiter, vor allem weil der Kofferraum dank verschiebbarer Rückbank größer wird. Der Crossland X vermittelt somit SUV-Flair ohne hochkomplexe Offroad-Technologie, welchen viele Stadtcowboys und -girls ohnehin nie brauchen und welcher viel Platz verschlingt. Was bleibt ist der „X-Faktor“, also die Anmutung eines SUV.

Downsizing in der Größe – Upsizing bei der Ausstattung.

Die Plattform teilt sich der Crossland X mit dem Peugeot 2008 und genau in diese Kerbe schlägt der jüngste Spross der Opel X-Familie. Praktisch ist er und trotz „U statt X“ mit jeder Menge High Tech versehen: Optionales Head Up Display und Voll-LED machen den Crossland „x-treme“ hochwertig. Dazu gesellen sich jede Menge Assistenten und eine Rückfahrkamera mit 180 Grad Blickwinkel – alles Dinge die selbst in höheren Klassen nicht alltäglich sind. Damit folgt Opel konsequent seiner Strategie hochwertige Ausstattungen in der Kleinwagen- und Mittelklasse zu etablieren. Wer es etwas größer mag, dem sei gesagt, dass der Opel Grandland X, einem Modell, das oberhalb des Mokka X angesiedelt ist, im Frühjahr 2017 folgen soll.

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Autor: Jürgen Philipp , 31.01.2017