Der Nissan Juke als Rallye Concept - Scharf!

Ausgangspunkt für das Konzeptfahrzeug ist der serienmäßige Nissan Juke, dem die robuste und erhöhte Straßenlage sowie die kurzen Überhänge eine besondere Agilität und großes Leistungspotenzial im Gelände verleihen.

Vergrößerte Radkästen für maßgeschneiderte Offroad-Reifen sorgen für einen noch imposanteren Auftritt. Zusätzliche Scheinwerfer auf Motorhaube und Dach unterstreichen den Anspruch des Juke Rally Tribute Concept als wettbewerbsfähigen Offroader.

Als Hommage an den 240Z von 1971 sind Motorhaube und Räder des Juke in Schwarz gehalten. So präsentierte Nissan bereits das Gripz Konzeptfahrzeug auf der IAA 2015, das später wiederum das Design des neuen Serien-Juke beeinflusste.

Unter der Haube des Juke Rally Tribute Concept arbeitet ein Hybridantrieb, der eine höhere Effizienz ermöglicht und zusätzliches Drehmoment bietet, um die Leistung in jeder Fahrsituation zu verbessern.

Der legendäre 240Z, der 1971 den Sieg bei der zermürbenden East African Safari Rally holte, wurde vom Kenianer Edgar Herrmann mit seinem deutschen Copiloten Hans Schüller gesteuert, die damit ihren Vorjahreserfolg wiederholen konnten. Mit einem zweiten und einem siebten Platz komplettierten weitere Schwesterautos die erfolgreiche Bilanz der Rallye 1971.

Der flach geschnittene, heckgetriebene 240Z wurde von einem 2,4-Liter-Reihensechszylindermotor angetrieben, der 154 kW (210 PS) leistete. Das Siegerauto wurde 2013 restauriert und ist heute Teil der Nissan Heritage Collection, die sich unweit des Nissan Hauptsitzes in Zama, Japan, in der Präfektur Kanagawa befindet.

Autor: Lukas Steinberger-Weiß, 29.06.2021