Werners Auto-Blog: Ich bremse für Tiere - und Esel

Auf der Autobahn traf ich dann auf eine links kriechende Schnecke, der ich einen Vogel deutete. So etwas ist eine Schweinerei, da sollte man die Bullen rufen. Während sich meine essenden Kinder am Rücksitz wie Ferkel benehmen, fährt eine Brillenschlange wie die Wildsau hinter zwei LKW her, die sich ein Elefantenrennen geben.

Irgendwie wundert es mich nicht, dass viele keinen Bock aufs Autofahren haben, denn auf Österreichs Straßen ist ein ganzer Zoo unterwegs. Esel im Käfer, Bienen im Jaguar, blöde Hunde und blinde Hendln mit Spatzenhirnen.

Und ich? Ich bin das arme Schwein in der Autoschlange, das wie ein Rohrspatz schimpft und hin und wieder böse röhrt. Ein Hybrid-Tier, welches schon mit allen Tiernamen der Fauna betitelt wurde – zu Unrecht! Eh klar! Bin doch kein Führerschein-Frischling!

Autos sind seine Leidenschaft. Diese hat Werner Christl, der studierter Pädagoge ist, zu seinem Beruf gemacht. In seinen Betrachtungen und Kommentaren widmet sich der langjährige Motor-Ressortleiter des Weekend Magazins den täglichen Herausforderungen im Leben eines Autofahrers.

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Autor: Ute Daniela Rossbacher, 25.09.2019