Big Mac: Jeep Gladiator

Heutzutage ist es echt erfrischend, wenn man gar nicht erst lifestylig daherkommen will, sondern ein klares Statement setzt. Der Jeep Gladiator zeigt schon von Außen, dass er für die „echte“ Arbeit geschaffen ist, für ehrlichen Schweiß, egal ob man die Enduro auf die Ladefläche parkt, oder die Bäume, die man vorher eigenhändig gefällt hat. Das Ding ist authentisch wie Cowboystiefeln im Wilden Westen. Basierend auf den Jeep Wrangler ist der Gladiator der erste Pickup des US-Originals seit 1992 und es war eine logische Folge das neue, immer mehr zum Lifestyle-Segment werdende, Autogenre aufzumischen. Dabei ist hier nichts einfach nur „praktisch“, sondern designed um zu Überleben. Ob wettergeschützter Stromanschluss für Nächte in der Prärie, über robuste Scharniere auf denen selbst Big Joe Turnübungen machen könnte, bis hin zu einer unerreichten Variabilität, von Soft- über Hardtop, bis hin zum Fetzendach.

Die US-Ikone kommt 2020 nach Europa.

Natürlich gibt es rund um die Command- und Rock-Trac 4*4 Systeme Allradfeatures satt: Dana 44-Achsen, elektrische Tru-Lock- Sperrdifferenziale an Vorder- und Hinterachse, sowie dem einzigen elektronisch entkoppelbaren Querstabilisator im Segment. Unübersehbar und mehr als nur ein Wow-Effekt: die 33 Zoll Geländereifen. Dazu kommt eine leistungsfähige Kriech-Untersetzung und eine Watttiefe von bis zu 76 Zentimetern, falls einem ein Rio Diabolo den Weg versperren sollte. Was so mächtig und unübersehbar daherkommt, nennt man in den USA lapidar „Mid-Size-Pickup“, in Europa fällt der Gladiator eher die „Lulatsch-Kategorie“. Ab 2020 soll er hierzulande die Löwen in der Arena bändigen. Doch trotz aller Stabilität verspricht Jeep auch jede Menge Komfort, schließlich will man nach einem harten Tag in der Wildnis auch ein wenig entspannen. Dafür sorgt das U-Connect Infotainmentsystem.

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Autor: Jürgen Philipp , 04.08.2020