„Aus der neuen Welt“: Skoda Vision E feiert Europapremiere

Nicht nur das Design ist radikal innovativ – so gibt es keine B-Säule mehr und gegenläufige Türen – sondern auch das Drum und Dran. Das Konzeptauto hat etwa einen digitalen Doktor stets mit dabei, der die Herzfrequenz überwacht und bei gesundheitlichen Problemen selbsttätig abbremst. Ein Indiz auf das „Autonomisierte Fahren nach Level 3“. Was das bedeutet? Es bedeutet „Hochautonomisierung“. Der Fahrer muss sich nicht mehr um schnöde Dinge wie Gasgeben, Bremsen, Lenken, Blinken und Verkehrsüberwachung kümmern. Sogar Parkplätze sucht sich der Skoda selbst. Sollte der Lenker dennoch einmal gebracht werden, meldet sich das Fahrzeug rechtzeitig. Bis 2020 soll diese Art der Autonomie bereits auf unseren Autobahnen zugelassen werden.

Die Vision E denkt und lenkt „hochautonom“.

Und auch sonst steckt der 4,6 Meter lange Tscheche voller Raffinessen. Selbstverständlich ist die Vision E ein fahrender W-LAN Hotspot. Die Smartphones der Insassen, die übrigens auf drehbaren Einzelsitzen thronen dürfen, werden in den Türinnenseiten induktiv geladen. Jeder Platz hat einen Monitor wo eben jene Smartphones sich spiegeln lassen. Apropos Spiegel: Die gibt es bei der Vision E nicht mehr – zumindest keine Außenspiegel – sie werden durch Kameras ersetzt. Während die Vision E also denkt und lenkt, können sich es die Insassen gemütlich machen und sich ihrem Entertainmentprogramm widmen. Unter der Haube bzw. am Boden des Fahrzeuges stecken Elektromotoren die eine Systemleistung von 306PS versprechen und eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern bieten sollen. Und wie schnell geht’s mit der Serienumsetzung? Das ist noch nicht bekannt, zur Schnelligkeit wird nur so viel verraten: Der Skoda soll eine Spitzengeschwindigkeit von 180km/h erreichen können.

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Autor: Jürgen Philipp , 05.09.2017