Audi: Oben ohne ins neue Autojahr!

Endlich hat auch ein Audi ein A3 Cabrio, das nicht nach einem klassischen Maturageschenk aussieht. Das Stummelheck ist verschwunden und man hat es nun beim A3 mit einem Cabriolet klassischen Zuschnitts zu tun. Zu nah war beim alten die optische Verwandtschaft zum Golf. So dass der direkte Konkurrent, das BMW 1er Cabrio, viel mehr nach Premium roch als der eigene Oben-ohne-Kompakte. Das Cockpit ist wie in der A3 Limousine funktionell, technisch kühl und über jede Kritik erhaben – Premium eben. In der zweiten Reihe geht es Bauart bedingt ein wenig beengter zu. Für normal gewachsene Menschen ist ein Verbleib auf der Rückbank aber auch über längere Strecken zumutbar. Zum Start sind drei Motoren mit einem Leistungsspektrum von 140 bis rund 180 PS verfügbar. Eine scharfe "S" Variante ist bereits in der Pipeline. Der Preis: ab 33.470 Euro

Audi A3 Sportback g-tron

Wie nahezu alle Hersteller setzt auch Audi auf alternativen Antrieb. Doch anstatt klassisch einen E-motor mit einem schwach-brüstigen Benziner zu verheiraten, geht man beim "g-tron" einen anderen Weg. Und zwar Erdgas. Das ist nicht bahnbrechend neu, aber neu ist, dass man damit einen Hochleistungsmotor ausstattet. Im Grunde hat man es mit einem 1,4 TFSI Aggregat zu tun, das mittels Turbolader den Gasbrenner auf 110 PS bringt. Der A3 Sportback g-tron ist voll bivalent, das heißt man kann ihn mit zweierlei Treibstoff betreiben. Dank eines modifizierten Zylinderkopfes und einer effizienteren Einspritzanlage ist im Gasbetrieb kein Leistungsverlust vorhanden. Mit einem vollen Erdgastank gehen sich 400 Kilometer Reichweite aus, im Benzinmodus sogar 900. Der g-tron ist also durchaus langstreckentauglich. Die Gastanks, die je sieben Kilogramm Gas fassen, sind nach Audis Ultra-Leichtbauprinzip von Audi konstruiert und wiegen so 27 Kilo weniger als konventionelle Tanks.

Audi A8

Oben ist die Luft am dünnsten, das wissen nicht nur Alpinisten, sondern auch Audi. Genau deswegen hat man dem A8 ein umfangreiches Facelift spendiert, um mit dem BMW 7er und der S-Klasse mithalten zu können. Optional ist nämlich ab sofort die so genannte "Matrixbeam" LED-Technologie verfügbar. Sie macht partielles Abblenden möglich, der Rest des Sichtfeldes bleibt taghell ausgeleuchtet. Das können andere Marken auch schon, aber bei Audi ändert sich der Lichtkegel ohne jeglichen mechanischen Eingriff. Das Motorenangebot reicht von zivilisierten 190 bis zu überbordenden 520 PS. Der Preis: ab 85.900 Euro

Probefahrt mit Audi:

www.audi.at

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Autor: Ute Daniela Rossbacher, 14.01.2016