Wissenschaftler fragen sich: Wie viel Alkohol macht attraktiv?

Dieser Schluss gilt nur für

Gesellschaftstrinker,

also jene Personen, die sich gemäßigt Alkohol mit Freunden gönnen. Diese wirken auf Außenstehende attraktiver als beispielsweise Menschen, die gar keinen Alkohol zu sich nehmen. Wer es jedoch übertreibt, wird als „hässlich“ wahrgenommen – so die Studienergebnisse der University of Houston.

„Coole“ Gewohnheit

Der Grund für diesen Effekt ist einfach erklärt: Wer in Gesellschaft trinkt, scheint einen gewissen Status zu haben, da man von Freunden umgeben ist. Zudem wird das Trinken in den meisten westlichen Ländern als „cool“ wahrgenommen. Für die Studie wurden 594 heterosexuellen Studenten 25 Fotos von Personen des gegenteiligen Geschlechts gezeigt, auf denen deren Trinkgewohnheiten zu sehen waren. Eine Beschreibung wie „Dieser Student trink immer wieder mal“ oder „viel“ war inklusive.

And the winner is...

Die Studenten mussten den Level an Attraktivität, Intelligenz, Liebenswürdigkeit und Zugänglichkeit bewerten. Gesellschaftstrinker werden demnach am attraktivsten wahrgenommen, gefolgt von Alkoholikern, die am Weg der Genesung sind. An dritter Stelle sind jene Personen, die gar keinen Alkohol zu sich nehmen und eindeutige Verlierer sind starke Alkoholiker.

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Autor: Andreea Iosa, 09.12.2015