Open Air: Villacher Kinosommer zeigt Topfilme

Zum dritten Mal laden die Draustädter zum besonderen Kinoerlebnis im Innenhof der Musikschule unter freiem Sternenhimmel ein. „Gute Unterhaltung mit einem gewissen Anspruch“, so umschreibt Kinosommer-Intendant Fritz Hock die Prämisse für die Filmauswahl und ergänzt: „Es war uns wichtig dem Publikum sommerlich leichte Filme anzubieten und gleichzeitig nicht auf Tiefgang verzichten zu müssen.“

Passende Kulinarik zum Film

Das Gastro-Service besorgt heuer das Villacher Kaffeehaus „Herr Vincent“. „Wir werden die Speisen- und Getränkeangebote individuell ans jeweilige Filmthema anpassen. Dass dann zu Bud Spencer und Terence Hill Bohnen und Speck gereicht werden, ist ja geradezu selbstverständlich“, schmunzelt Jonathan Seriatz, „Herr Vincent“-Geschäftsführer.

Alpen-Adria-Identität

„Der Kinosommer Villach mit seinen internationalen Streifen unterstreicht perfekt die Identität Villachs als Alpen-Adria-Stadt. Unsere Gäste flanieren abends gerne durch die Altstadt, der Kino- und Kulturgenuss unter freiem Himmel kann den City-Besuch dann optimal abrunden“, betont Martin Domenig, Obmann des Tourismusverbandes Villach. Der Tourismusverband fördert den Kinosommer mit 12.000 Euro und trägt somit aktiv zur Wertschöpfungssteigerung in der Altstadt bei.

Wertvolles Kulturangebot

„Der Kinosommer ist ein wertvolles sommerliches Kulturangebot für unsere Altstadt und bei Jung und Alt wie auch bei den Villacherinnen und Villachern und Gästen gleichermaßen beliebt. Die Musikschule ist der passende Rahmen für den abendlichen Kinospaß im Herzen unserer Stadt“, erklärt Villachs Vize-Bürgermeisterin Petra Oberrauner.“

Vorfilm-Tradition

Das heurige Programm ist von vielfältiger Filmkunst geprägt. Deutschsprachige Streifen wie „Toni Erdmann“ mit Peter Simonischek, „Egon Schiele – Tod und Mädchen“, „Wilde Maus“ mit Josef Hader oder „Die Migrantingen“ mit Dirk Stermann wechseln mit internationalen Klassikern wie „T2 Trainspotting“ oder „Frankenstein junior“ ab und lassen allabendlich das Genre wechseln. „Vor jedem Film zeigen wir einen kurzen Vorfilm. Damit versuchen wir, diese in Vergessenheit geratene Tradition in Villach wieder aufleben zu lassen“, verrät Fritz Hock, der als Intendant auch das K3 Film Festival koordiniert.

Weitere Infos zum Programm gibt es hier.

Autor: Mirela Nowak-Karijasevic, 08.08.2017