TV-Serien haben positive emotionale Auswirkungen!

„Fiktion ist ein Bewältigungsmechanismus, der uns aus unserem täglichen Leben in eine andere Welt entführt“, sagt der klinische Psychologe John Mayer dem Magazin „CountryLiving“. Filme können sowohl inspirierende Wirkungen haben, oder dabei helfen, Ängste zu bekämpfen, erklärt er weiter. Wir haben hier fünf weitere Gründe, warum Film- und Fernsehabende so richtig gut tun.

1. Neue Energie tanken

Der Alltag kann stressig und anstrengend sein. Da wirkt eine Auszeit wahre Wunder. Dieses Time-out ist schnell geschaffen, indem man den Fernseher einschaltet und einen guten Film oder eine Serie anschaut. Dabei kann man sich total in der Handlung verlieren und für kurze Zeit ist der Alltag weit weg.

2. Emotionen ausleben

Die Handlung eines Films kann einen so richtig in den Bann ziehen und man fühlt mit den Charakteren im Film mit. Dabei können hysterische Lachanfälle genauso vorkommen, wie Tränenausbrüche. Psychologen erklären dieses starke Mitfühlen als einen Ausbruch eigener, verborgener Emotionen, die so frei gelassen werden.

3. Herzschmerz lindern

Bei Liebeskummer helfen nicht nur Pizza und Eiscreme, sondern auch ein toller Film, wie Bridget Jones. Dabei wird eine Frau begleitet, die sich von ihrem Schmerz erholt und am Ende natürlich doch die große Liebe findet. „Fiktion kann eine neue Perspektive aufzeigen, auch, wenn die eigene Situation hoffnungslos erscheint“, sagen Psychologen.

4. Lachen

Einmal so richtig durchzulachen, baut Stress ab. Experten sagen, dass es sehr schwer ist zu lachen, wenn die Grundstimmung traurig ist, aber während Filmen sei es leichter. Denn dabei werde der Bewältigungsmechanismus aktiviert und Anspannung fällt ab.

5. Veränderungen annehmen

Im täglichen Leben geht es oft drunter und drüber und in Serien und Filmen genauso. Die fiktiven Handlungen helfen den Menschen sich auf Veränderungen vorzubereiten und weniger Stress zu empfinden, wenn diese dann eintreten.

Tags

Autor: Julia Beirer , 07.07.2020