Popcorn raus! Die Weekend-Filmtipps

Robert Eichenauer: Das Krokodil und sein Nilpferd

Bud Spencer und Terence Hill glänzen in ihrem achten Streifen mit schlagkräftigen Argumenten und allerlei Klamauk. Die Schlägereien sind dabei so überzeichnet dargestellt, dass auch Kinder ab 12 Jahren erkennen, dass diese nicht real sind. Die beiden Haudegen kämpfen in dem Filmspektakel gegen skrupellose Jäger in Afrika und – wie könnte es anders sein – zwingen am Ende die Bösen in die Knie. Die Tiere kommen frei und die Bösen werden am Ende noch einmal richtig aufgemischt – garantierter Filmspaß für (fast) die ganze Familie.

Zu sehen auf Sky on Demand

Patrick Deutsch: Zombieland I & II

Zombie-Filme erleben gerade wieder einen Hype. Aber es muss nicht immer bierernst sein: Wie überlebt man in einer Welt, die von Zombies überrannt wird? Ganz einfach: Mit „47 Überlebensregeln für Zombieland“. Ein unbeholfener Student (Jesse Eisenberg) tut sich mit einem Draufgänger (Woody Harrelson) und zwei hinterlistigen Schwestern (Emma Stone und Abigail Breslin) zusammen, um in einer von Zombies beherrschten Welt zu überleben. Sehr grauslich, aber auch extrem lustig. Die beste Nachricht kommt aber noch: Kürzlich ist ein Sequel erschienen.

„Zombieland“ kann auf Netflix gestreamt werden.
„Zombieland 2“ ist auf Amazon Prime Video um € 4,99 erhältlich.

Elisabeth Stolzer: Little Miss Sunshine

Zwar kein echter Geheimtipp mehr, dafür in Krisenzeiten eine echte Erheiterung: Die 7-jährige Olive will unbedingt Schönheitskönigin werden. Als sie tatsächlich zum Finale der „Little Miss Sunshine“-Wahl eingeladen wird, bricht das etwas pummelige Mädchen gemeinsam mit ihrer ganzen Familie im VW-Bus nach Kalifornien auf. Doch die Nerven des chaotischen Trupps liegen schnell blank: Während ihr Bruder beschließt kein Wort mehr zu sprechen, will Papa Richard als Selbsthilfe-Guru durchstarten. Und dann wäre da auch noch ihr Opa, der wegen schlechtem Benehmen und Drogenexzessen aus dem Seniorenheim geworfen wurde… Ob Sie zwischen all den kleinen und großen Konflikten ihr Ziel erreichen?

„Little Miss Sunshine“ ist auf Amazon Prime Video um € 3,99 erhältlich.

Cornelia Stiegler: Guardians of the Galaxy

Peter Quill (Chris Pratt) schlägt sich als Dieb durch den Weltraum. Eines Tages stibizt er eine geheimnisvolle Metallkugel, den "Orb", hinter dem allerdings zahlreiche Mächte her sind. Gemeinsam mit neu gefundenen Freunden macht sich Quill (der sich selbst "Starlord" nennt) auf den Weg, um den Planeten Xandar zu retten, der durch den Orb zerstört werden soll. "Guardians of the Galaxy" ist sicher einer der lustigsten Marvel-Filme, da Chris Pratt alias Peter Quill kein typischer Held ist, sondern sich lieber mit flapsigen Sprüchen aufhält. Mit ein paar spektakulären Raumschiff-Verfolgungsjagden, lässigen Special Effects und natürlich fantasievollen außerirdischen Wesen ist der Blockbuster perfekt für alle, die Science Fiction mögen, aber nicht ganz so ernstnehmen.

„Guardians of the Galaxy“ ist auf Amazon Prime Video um € 3,99 erhältlich.

Teresa Frank: Fight Club

Der Protagonist des Filmes ist mit seinem Leben unzufrieden. Als seine Wohnung explodiert und er bei seinem Bekannten, dem Draufgänger Tyler Durden, unterkommt, ändert sich sein Leben völlig. Er kehrt der konsumorientierten Gesellschaft den Rücken und beginnt, neue Lebensfreude durch brutale Schlägereien mit anderen zu empfinden. Gemeinsam mit Tyler gründet er eine Untergrundgesellschaft, die bald größere Ziele verfolgt als sich nur gegenseitig zu verprügeln. Exzellenter Filmklassiker der 90er Jahre mit Edward Norton, Brad Pitt und Helena Bonham Carter.

„Fight Club“ kann auf Amazon Prime Video gestreamt werden.

Cornelia Scheucher: Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Die sechszehnjährige Hazel Grace leidet an Krebs, weswegen ihre Eltern sie zu einer Selbsthilfegruppe schicken. Während sie die Treffen anfänglich nur widerwillig absolviert, ändert sich dies schnell, als sie dort Augustus Waters kennenlernt. Die beiden Jugendlichen verbindet eine starke Anziehung, doch Hazel hat aufgrund ihrer Krankheit Angst, sich zu verlieben. Bis das Blatt eine tragische Wendung nimmt. Zugegebenermaßen gehört dieser Film nicht zu denen, die einen in eine glückliche Stimmung versetzen, aber er ist unglaublich ehrlich, traurig und schön. Ein großer Apell an die Wertschätzung des eigenen Lebens, meiner Meinung nach gerade jetzt gut brauchbar.

„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ kann auf Netflix gestreamt werden.

Author: Patrick Deutsch , 09.04.2020