Pokémon Go-Unfälle: Das alles ist passiert!

Das Spiel kann bereits als Weltsensation bezeichnet werden, denn über nichts anderes wird so enthusiastisch und oft pausenlos gesprochen wie über Pokémon Go. Sogar bei den "Simpsons" findet der Superhype Einzug und veranschaulicht den Suchtfaktor der virtuellen Monsterjagd.

Es fällt im Alltag immer mehr auf, dass sich die Fans kaum noch auf ihre Umwelt konzentrieren, sobald sie auf der Suche nach Pokémons sind. Das hat oft zur Folge, dass aus dem Spielespaß ein Missgeschick wird. Auch wenn es das Smartphone-Spiel noch nicht lange gibt, hat es bereits mehrere Pokémon Go-Unfälle und Sensationen gegeben, die teils lustig und teils erschreckend sind.

Central Park lahmgelegt

Neben dem

Mann, der aus Versehen in einen Teich gefallen ist

, weil er dort ein Pokémon gesichtet hat, wurde auch der Central Park in New York City lahmgelegt. Der Grund: Ein seltener Charakter namens "Aquana" ist dort aufgetaucht. Im Video sieht man deutlich, wer hauptsächlich dem „Mega-„ oder „Fitnesstrend“ verfallen ist – Erwachsene. So ganz ohne Verletzungen ist der Massenauflauf auch nicht vonstatten gegangen, zumal sich einige Spieler in ihrem Jagdwahn über den Haufen gerannt haben.

Auf Spieler geschossen

Laut "Associated Press" hat ein Mann aus Florida auf zwei Spieler, die vor seinem Haus im Auto nach Pokémons gesucht haben, geschossen. Er soll aufgrund eines Geräusches mitten in der Nacht wach geworden sein und sah das Auto. Er holte seine Waffe, ging auf das Fahrzeug zu und schoß mehrere Male. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Hilfreicher Lockvogel für Polizei

In Manchester in New Hampshire, USA, verwendet die Polizei das seltene Monster "Glurak" als Lockvogel und veröffentlicht dazu nicht nur ein Posting auf ihrer Facebook-Seite, sondern auch ihre Fahndungsliste unter dem Vorwand, dass sich der seltene Charakter in der Nähe der Station befindet und sie daher nur eine bestimmte Anzahl von Spielern einladen, mitzumachen. "Wenn euer Name auf der folgenden Liste vorkommt, gehört ihr zu den Glücklichen", so das Posting. Vielleicht doch zu überschaubar? Erfolgreich waren die Beamten nämlich noch nicht...

Mehrere Spieler unter Militär-Beschuss

Sowohl in Deutschland als auch in Indonesien haben Spieler - vertieft in Pokémon Go - versehentlich Militärstützpunkte betreten. In der Lüneburger Heide sind drei User trotz hinweisender Schranke auf den Truppenübungsplatz gelandet, wo zu Übungszwecken mit scharfer Munition geschossen wurde. In Indonesien wurde ein 27-jähriger Franzose verhaftet und Stunden später wieder freigelassen, weil er ebenfalls die Militärbasis in der Nähe von Cirebon, Indonesien, aus Versehen betreten hat.

Von der Klippe

In Kalifornien ist schließlich ein Mann, der aufgrund seines Pokémon Go-Wahns nicht von seinem Handy aufgeblickt hat, von einer Klippe gefallen und ist mit mäßigen Verletzungen davongekommen. Die Pokémon Go-Unfälle nehmen Berichten zufolge täglich zu - also Augen auf beim Spielen! Allen leidenschaftlichen Spielern helfen vielleicht diese 5 Tipps!

Author: Andreea Iosa , 07.07.2020