41 Gedichte in beabsichtigter Reihenfolge

Nicht nur das Geburtsdatum hat Moritz Pongratz mit Mozart gemein, sondern auch die künstlerische Begabung, die sich schon sehr früh gezeigt hat. Das Musizieren – allen voran Schlagzeug und Ukulele – wurde ihm in die Wiege gelegt und bereitet ihm große Freude, doch seine wahre Leidenschaft gilt seit Kindertagen der Literatur. Vor allem der lyrische Ausdruck hat es ihm angetan. Insbesondere begeistern ihn die Frei- und Schönheiten der deutschen Sprache sowie die Möglichkeiten, damit Neues zu schaffen. Gedichte sind für den Klagenfurter Gymnasiasten ein Weckruf, wieder zu der Schönheit, die diese Welt umgibt und durchströmt, zu finden. Diese Schönheit bezieht sich nicht nur auf das hübsch Anzusehende, sondern vielmehr auf die betörende Faszination des Seins, der Gefühle, des Lebens und auch des Untergangs. Poesie ist für das Kärntner Ausnahmetalent „das Übersinnliche im Unsinn, das Große im vermeintlich Kleinen und der einzige Weg, durch Sprache Unendliches in Worte zu fassen.“

41 Sinfonien

Die 41 Gedichte seines ersten Lyrikbands (erschienen im Verlag SchriftStella) gehen bis ins Jahr 2016 zurück, als Moritz Pongratz als vierzehnjähriger Krauskopf eines schönen Abends die Ballade „Mittagstau“ verfasste. Inspiriert wurde die Anzahl der Gedichte von den 41 Sinfonien, die Mozart zeit seines Lebens komponiert hat. Wie ein musikalischer Zyklus sind die Gedichte in einer beabsichtigten Reihenfolge angeordnet und ergeben in ihrem Zusammenklang eine eigene Harmonie. Perfekt darauf abgestimmt wurde das Buchcover von Stephanie Pinteritsch (schöndenker.at).

Tags

Autor: Mirela Nowak-Karijasevic , 01.07.2020