LAG nordburgenland plus forciert interkulturellen Austausch

Vielfältige Veranstaltungen
Das Ziel des Projektes ist der kulturelle Austausch zwischen Menschen, die im Nordburgenland leben und Menschen, die hier Schutz suchen. Die verschiedensten Veranstaltungen sollen dazu beitragen, das gegenseitige Verständnis zu stärken und die Integration zu fördern. So finden zum Beispiel seit 2016 zweimal monatlich Gesprächsgruppen statt. Es gab auch bereits zahlreiche Exkursionen, um den typischen Alltag für Flüchtlinge darzustellen und ihnen damit die Lebensgewohnheiten in unserer Region näherzubringen.
Weiters wurden vom Literaturhaus Mattersburg Bücher aus den Heimatländern angekauft und eine Lesung mit einem syrischen Autor organisiert. „Das Projekt hilft AsylwerberInnen, die Kultur in unserem Land zu erleben. Gleichzeitig eröffnet es Menschen aus der Region die Sicht auf die Lebensweise der Flüchtlinge. So wird das Verständnis füreinander nachhaltig gestärkt.“, erklärt LAG-Obmann LT.-Präs. Christian Illedits.
Das Literaturhaus ist auch mit den Einrichtungen, die in der Flüchtlingsarbeit tätig sind (wie z.B. Diakonie und Caritas), sehr gut vernetzt. AsylwerberInnen, die in Mattersburg, Forchtenstein, Sieggraben, Neudörfl, Hirm, Rohrbach, Schattendorf und Eisenstadt leben, haben sich bisher daran beteiligt.

Weitere Ziele
Auch in Zukunft sollen die Gesprächsrunden als regelmäßiges Angebot im Literaturhaus Mattersburg stattfinden. Weiters ist ein Workshop mit einer Therapeutin zum Thema „Empowerment/interkuturelle Wahrnehmung“ geplant, sowie weitere Exkursionen und Aktivitäten im Bereich Kulturaustausch. Im Aufbau befindet sich außerdem eine Internetplattform. Sie zeigt die interkulturellen Kompetenzen unserer Region und soll eine Hilfestellung für die AsylwerberInnen sein. Interviews, Texte und Fotos werden Erfahrungen der Flüchtlinge sichtbar machen und geben so Menschen, die neu in unserem Land ankommen, Perspektive und Einblick in das Leben im Burgenland.
LAG-Obmann LT.-Präs. Christian Illedits. „Die Kosten des Projektes belaufen sich auf 90.026 Euro, davon werden 67.617 Euro aus EU-, Bund- und Landmitteln gefördert.“

Autor: Manfred Vasik , 23.01.2018