Kunst im Werk: Ein (un-)gleiches Paar

Auf den ersten Blick haben Industrie und Kunst so gar nichts gemeinsam. Auf den zweiten aber sehr wohl, denn beide werden von einer Energie angetrieben: Kreativtät. Und das ist auch das Erfolgsrezept der "Kunst im Werk"-Reihe der Treibacher Industrie AG. Vorstand Alexander Bouvier: "Kreativität impliziert Originalität, also etwas Neues zu erschaffen. Auch im Unternehmen hängen Erfolg und Entwicklung von Kreativität und der Lust am Entdecken von Neuem zusammen."

Neue Impulse

2001 kam die Idee auf, das (un-)gleiche paar Kunst und Industrie zu verbinden, um Althofen neues kulturelles Leben einzuhauchen - seither werden nicht nur Kärntner Künstler - darunter auch kreative Mitarbeiter - eingeladen ihre Werke in den Gebäuden der Treibacher Industrie auszustellen, seit 2006 finden sogar echte Weltstars den Weg in die kleine Kärntner Gemeinde und erfreuen das begeisterte Publikum mit ihrer Musik. Nigel Kennedy, Hindi Zahra, The King's Singers, Madam Baheux und Sarah Ferri standen schon auf der Bühne der Produktionshalle.

Neuer Rhytmus

Gemäß dem Leitspruch "Innovation ist our tradition" hat man zum Zehn-Jahr-Jubiläum der beliebten Konzertreihe das Spektrum von "Kunst im Werk" erweitert. Bouvier: "Um auch im musikalischen Bereich österreichische Künstler zu fördern, gibt es in diesem Jahr erstmals eine Jazz-Matinee, die in einem noch exklusiveren Rahmen stattfindet." Ab 2018 sollen sich die beiden Konzertveranstaltungen jährlich abwechseln. Die Auswahl der Künstler obliegt übrigens Helmut "Mr. Heyn" Zechner.

Förderer

Die Sponsoringakivitäten der Treibacher Industrie AG begrenzen sich aber nicht nur auf Kunst & Kultur, auch Bildung, Jugend, Soziales udn Sport werden gefördert.

Autor: Mirela Nowak-Karijasevic, 08.05.2017