Für Zeilentänzer: 12. Kärntner Lyrikpreis

Heuer setzt man verstärkt auf junge Talente. In Zusammenarbeit mit der Schulabteilung der Landeshauptstadt, der Bildungsdirektion Kärnten und dem Musil- Literatur-Museum werden deshalb in Deutsch-Klassen höherer Schulen Poetry-Slam- Bewerbe ausgetragen und Gewinner ermittelt. Die bestplatzierten Schüler erhalten ihre Auszeichnungen im Rahmen der feierlichen Preisübergabe des Kärntner Lyrikpreises am 28. November um 18 Uhr im Klagenfurter ORF-Theater.

Markenzeichen

Die Veranstalter warten mit einer weiteren Neuheit auf – um noch mehr Farbe in den Wettbewerb der Silben und Verse bringen zu können, wird künftig ein Werk des slowenischen Dichters und Malers Gustav Januš als „Markenzeichen“ dieses Kulturevents dienen. „Mit unserem Lyrikpreis tragen wir dazu bei, dass diese oftmals vernachlässigte Literaturgattung die verdiente Beachtung erfährt!“, erklärt Stadtwerke-Vorstand Dipl.-Ing. Erwin Smole und ergänzt: „Seit Beginn des Bewerbes für Autorinnen und Autoren der deutschen oder slowenischen Sprache hält die Flut an Einsendungen ungebrochen an. Jährlich beteiligen sich etwa 250 Poeten und hoffen auf eine Auszeichnung ihrer Werke. Die Lyrik lebt!“

Freude an Lyrik

Dr. Günter Schmidauer, Vorsitzender der Lyrikpreis-Jury, freut sich über die Beteiligung der Schüler: „Für die Mädchen und Burschen geht es nicht um besonders schwierige Wortkonstruktionen. Junge Menschen entwickeln einfach etwas, das förmlich aus ihnen herausströmt und halten es fest.“ Und der Klagenfurter Schulreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz erklärt: „Wir unterstützen die Jugend, um das Interesse an der Literatur zu fördern. Schüler sollen Gefühle, Stimmungen und Gedanken einfangen und ausdrücken können. Es geht um die Freude an der Lyrik.“

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Autor: Mirela Nowak-Karijasevic, 27.09.2019