Leilas Welt: Ein Hund führt Tagebuch

Als ihre Tochter Lea-Marie vor fast vier Jahren zur Welt kam, gehörten Kinderbücher plötzlich zur Pflichtlektüre der Wahl-Kärntnerin Martina Breier. Schnell dachte sich die 34-Jährige "Das kann ich auch!" - und zückte den Laptop. Was herauskam ist ein spannendes Tagebuch - aus der Sicht Ihrer "Erstgeborenen", der Hündin Leila. "Wir nennen sie unsere 'Erstgeborene', weil es gaz einfach so ist. Sie ist ein Familienmitglied und wir lieben sie", erzählt die gebürtige Osttirolerin ganz stolz.

Alles auf den Kopf gestellt

Nach sechs Jahren "Alleinherrschaft" musste die neunjährige Australian-Shepard-Hündin die Aufmerksamkeit plötzlich teilen - und das war bei der Ankunft des kleinen Menschleins gar nicht so recht. Und das machte sich auch an ihrem Gemüt bemerkbar. Sie litt. Wie das Baby und der Hund beste Freunde für's Leben wurden, liest man in dem Buch "Leilas Welt: Tagebuch eines kleinen Hundes" auf 47 Seiten. Gespickt ist es mit kurzweiligen Geschichten über Leilas Leben von Welpenbeinen an, Familienfotos und Erinnerungen an die Hundeschule.

Quereinsteigerin

Mit Schreiben als Profession hatte die Feldkirchnerin eigentlich nichts am Hut. "Doch es ging mir so leicht von der Hand. In einigen wenigen Abenden hatte ich die Rohfassung fertig", erzählt die Bankangestellte. Und auch Verlage standen bald Schlange, um das Buch zu veröffentlichen. Und weil Breier mit ihrem Erstlingswerk so erfolgreich war, steht sie bereits in den Startlöchern für ihr neues schriftstellerisches Projekt. Auch dieses Mal mit einem (Zauber-)Hund als Protagonisten...

Autor: Mirela Nowak-Karijasevic, 19.08.2016