Unternehmer zurück auf die Erfolgsspur!

„Die Zeit nach Corona wird definitiv nicht mehr dieselbe sein“, ist sich Marc Gfrerer, Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft Kärnten, sicher. Durch Soforthilfemaßnahmen und rasche, unkomplizierte Förderungen sollen Unternehmen jetzt schnell wieder zurück auf die Erfolgsspur finden. Die Junge Wirtschaft fordert daher eine Förderung von IT-Infrastruktur.

Größe darf keine Rolle spielen

Firmen richten ihren Mitarbeitern Homeoffice-Arbeitsplätze ein und müssen gleichzeitig in Software, Hardware und vor allem Sicherheit investieren. „Mobile Workstations, cloudbasierte Infrastruktur, professionelle Headsets, Serveranschluss und Firewall. Die Liste ist lang. Nur eine kleine Unachtsamkeit bei der Sicherheit und der Schaden ist für eine Firma enorm“, erklärt Gfrerer, selbst IT-Experte. In einigen Bundesländern wie Wien und der Steiermark wird Telearbeit bereits gefördert. Das soll auch in Kärnten passieren. Unsere Betriebe müssen, so der Unternehmer, auch von zu Hause aus handlungsfähig bleiben, um Arbeitsplätze sichern zu können. Ein professioneller Homeoffice-Platz kostet einem Betrieb sehr viel Geld. „Hier erwarten wir uns Unterstützung – dabei darf auch die Betriebsgröße keine Rolle spielen“, ist sich das Team der JW Kärnten einig.

Ausweitung der Beratungsförderung

„Uns wurde schnell bewusst, dass es im Zuge dessen auch eine Digitalisierungs-Soforthilfemaßnahme geben muss, die gleichermaßen wie die COVID-Beratungsförderung mit der gleichen Förderhöhe realisiert wird“, sagt Marc Gfrerer. Zur Unterstützung der Kärntner Klein- und Mittelbetriebe fordert die Junge Wirtschaft Kärnten deshalb jetzt zusätzlich eine rasche Novellierung der bestehenden Förderung „Übernahme der Beratungsleistungen in Zusammenhang von COVID-19“. UnternehmerInnen benötigen nämlich nicht nur Unterstützung in Sachen Kredite und Kurzarbeit, sondern müssen Prozesse digitalisieren, den Vertrieb neu überdenken oder ihr Geschäftsmodell anpassen, um überhaupt wirtschaftlich überleben zu können. Mit der sogenannten „Kärntner Erfolgsförderung“ sollen in Zukunft die Themenfelder Ressourcen, Prozesse und Digitalisierung, Vertrieb und Kommunikation sowie Anpassung des Geschäftsmodells gefördert werden können.

Autor: Mirela Nowak-Karijasevic , 22.06.2020