Iris Camaa: Die Musik-Kosmopolitin

Weekend: Vorhang auf für Ihr siebentes Album. Worauf dürfen sich die Fans freuen?
Iris Camaa: Das neue Album entstand in Kooperation mit renommierten, internationalen Musikern aus Österreich, der Schweiz, dem Iran, Brasilien und den USA, darunter der New Yorker Rapper John Robinson sowie Justin Stanton und Mark Lettieri aus dem – zweifach mit einem Grammy ausgezeichneten – Musiker­Kollektiv „Snarky Puppy“. Bei der Entstehung des Albums waren in meiner Vorstellung ganz bestimmte Musiker für ganz bestimmte Songs prädestiniert. Die Herausforderung lag darin, die sehr individuellen Musikstücke, aus den verschiedensten Genres, zu einem stimmigen Album zu vereinen, ohne mich dabei selbst einschränken zu müssen.

Weekend: Wie beschreibt man Ihren Musikstil am besten?
Iris Camaa: Nu­Soul adult contemporary music mit einem Hauch Hip­Hop und Jazz.

Weekend: Worum geht es in Ihren Liedern?
Iris Camaa: Das Leben in all seinen möglichen Facetten, sehr persönliche Situationen, aber auch das weltweite (politische) Geschehen haben großen Einfluss auf meine Texte und auf die Kompositionen, genauso wie die unglaublichen Künstler, mit denen ich zusammenarbeiten darf. Meine Geschichten sind klar, direkt und frei von jeglichem Kitsch.

Weekend: In welcher Sprache singen Sie hauptsächlich?

Iris Camaa: Hauptsächlich in Englisch, Spanisch und Portugisisch. Aber ich überlege gerade, ob ich auch ein paar deutschsprachige Werke ins Repertoire aufnehmen soll.

Weekend:Welche Botschaft haben Ihre Songs?

Iris Camaa: Sie haben einen Gute­Laune­Faktor, den ich versprühen möchte. Es ist eine sehr positive, energiegeladene Botschaft, die gerade heutzutage besonders wichtig ist. Die ideale Sommermusik, gemixt aus einer dynamischen Melange aus Gospel, Hip­Hop, R&B und Nu­Soul­Sounds!

Weekend: Wann dürfen sich die Kärntner Fans auf einen Auftritt freuen?
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Iris Camaa: Ich stehe im Rahmen des traditionellen Altstadtzaubers in Klagenfurt auf der Bühne – und freue mich schon sehr auf diesen Heimatbesuch. Leider ergeben sich die Möglichkeiten nicht allzu oft, Kärnten zu besuchen.

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Autor: Mirela Nowak-Karijasevic, 25.04.2017