Eisenstädterin im Caritas-Einsatz am Balkan

„Wir haben in den vergangenen Tagen vermehrt Menschen bei uns in Athen, die von der griechisch-mazedonischen Grenze zurückgeschoben werden. Meist werden sie in Busse gesetzt, ohne zu wissen, wohin die Fahrt jetzt geht. Die Verunsicherung ist unglaublich groß, weil viele von ihnen bereits tagelang an der Grenze gewartet haben. Es ist nass und kalt, die Kinder sind krank, Mütter und Väter sind verzweifelt. Und wir können eigentlich nur reagieren und hoffen, dass wir das Schlimmste abwenden können.“, schildert Evelyn Karastamati von der Caritas Griechenland die Situation.

In Griechenland werden neben der Verteilung von Lebensmitteln und Hygienematerial drei Transitunterkünfte für besonders verletzliche Gruppen wie Frauen, Kinder, alte Menschen und Menschen mit Behinderungen unterstützt. Es handelt sich dabei um Unterkünfte auf Lesbos und in Athen, in denen die Menschen ein bis drei Nächte verbringen können, um sich für die Weiterreise zu stärken. Die Unterkünfte verfügen außerdem über Waschmöglichkeiten und auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtete Bereiche.

Die Caritas Österreich hat bisher mehr als 630.000 Euro für Nothilfeaktivitäten in Griechenland, Mazedonien, Serbien, Rumänien, Ungarn, Kroatien und Slowenien zur Versorgung der Menschen mit dem Nötigsten bereitgestellt.

Bitte helfen auch Sie!

Mit 30 Euro schenken Sie einer Familie ein Nothilfepaket mit Lebensmittel und Hygieneartikel.

Spendenmöglichkeiten:

Caritas Spendenkonto: IBAN AT34 3300 0000 0100 0652

Kennwort: „Flüchtlingshilfe“

Online: www.caritas-burgenland.at

Autor: Manfred Vasik, 03.03.2016