Die Wiener Linien verdichten Intervalle, Maske wird Pflicht.

Die WienerInnen werden nach Ostern wieder etwas mehr in ihrer Stadt unterwegs sein. Um die weitere Verbreitung des Coronavirus dennoch weiter einzudämmen, müssen auf Beschluss der Österreichischen Bundesregierung alle, die mit den Öffis unterwegs sind, Mund und Nase bedecken. Damit jeder darüber Bescheid weiß, starten die Wiener Linien eine breite Info-Offensive mit Durchsagen, Piktogrammen und Botschaften an den Haltestellen. Auch die Service- und SicherheitsmitarbeiterInnen, die im Öffi-Netz unterwegs sind, werden die Fahrgäste auf die neue Regelung hinweisen.

Bestimmte Geschäfte öffnen am 14. April wieder

U-Bahn, Bim und Bus fahren dann wieder in einem angepassten Fahrplan analog zum Angebot des Ferienfahrplans eines Wochentags mit kurzen Intervallen. So ist die U1 untertags etwa alle drei Minuten statt alle zwei Minuten unterwegs, die Straßenbahnlinie 43 fährt alle vier Minuten statt alle drei Minuten. Die Linie 57A ist in der Morgenspitze beispielsweise statt wie bisher alle sechs Minuten alle sieben Minuten unterwegs. An Samstagen und Sonntagen gilt der Sonntagsfahrplan.

Schon seit Mitte März setzen die Wiener Linien ein breites Maßnahmenpaket zum Schutz aller MitarbeiterInnen und Fahrgäste um.

· Mund-Nasen-Masken für MitarbeiterInnen: Das Unternehmen stattet seit 6. April, seine MitarbeiterInnen schrittweise mit Mund-Nasen-Masken aus. Dabei wird auch auf die hausinterne Uniform-Schneiderei zurückgegriffen, die Mehrweg-Stoffmasken für MitarbeiterInnen anfertigt.

· Automatisches Öffnen der Türen: Bei den durchgängigen U-Bahn-Zügen auf den Linien U1 bis U4 und bei allen U6-Zügen werden die Türen automatisch geöffnet. Bei Niederflurstraßenbahnen (ULF) und Bussen werden die Türen automatisch geöffnet, wenn im Fahrzeug der Haltewunsch-Knopf gedrückt wurde oder wenn sich in der Haltestelle Fahrgäste befinden.

· Sperre der ersten Tür bei Bus und Hochflurbim: Die vorderen Türen bei Bussen und den Hochflurstraßenbahnen wurden gesperrt. Außerdem ist im Fahrzeug der Zugang zum FahrerInnen- bzw. LenkerInnenplatz mit Absperrband versperrt. Niederflurstraßenbahnen und U-Bahn-Züge verfügen über geschlossene Fahrerkabinen.

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Autor: Andrea Schröder , 07.04.2020