Christkindlmärkte läuten die Weihnachtszeit in Tirol ein

Maroni, reichlich belegte Kiachl, bunt verzierte Lebkuchenherzen und heißer Glühwein: Auch wenn es viele angesichts der goldenen Herbsttage noch gar nicht glauben können oder wollen, die Christkindlmarktsaison in Tirol geht wieder los. Der wohl traditionsreichste aller Christkindlmärkte Innsbrucks, jener vor dem Goldenen Dachl, wird am Sonntag um 17.30 Uhr offiziell eröffnet und kann bis 23. Dezember besucht werden. Auch der Christkindlmarkt am Marktplatz mit seinem glitzernden Kristallbaum öffnet von Sonntag an bis einen Tag vor Heilig Abend seine Pforten.

Der Weihnachtsmarkt in der Maria-Theresien-Straße feiert am 25. November Eröffnung und bleibt bis zum Dreikönigstag, den 6. Jänner, bestehen. Weihnachtszauber hoch über den Dächern der Stadt gibt’s auf der Hungerburg von 20. November bis 20. Dezember. Klein, aber fein präsentiert sich der „Wiltener Weihnachtszauber" ab 23. November. Der Christkindlmarkt endet am 22. Dezember. Weihnachtsstimmung herrscht in St. Nikolaus von 27. November bis 23.Dezember.

"Advent in Tirol"

Heuer haben sich außerdem acht Märkte in Tirol (Innsbruck, Hall, Kufstein, Lienz, Mayrhofen, Rattenberg, St. Johann und Kitzbühel) zusammengeschlossen, um unter dem Namen "Advent in Tirol" aufzutreten. Jeder Ort wartet mit seinen eigenen Highlights auf, wie die Organisatoren gestern erzählten.

In Mayrhofen wird Wert auf das Zillertaler Brauchtum gelegt, während St. Johann seinen Fokus auf die Kulinarik richtet. In Kitzbühel singt u. a. Marc Pircher (ein Ständchen), Hall lockt mit Lichterprojekten, Lienz punktet mit traditionellen Handwerken, in Kufstein stehen die Kinder im Mittelpunkt und Rattenberg setzt auf musikalische Live-Acts. Innsbruck glänzt mit insgesamt 195 Ständen auf seinen Adventmärkten.

Nicht nur für einheimische Gäste sondern auch für Touristen sind die Tiroler Christkindlmärkte attraktiv geworden. "14 Prozent der Tiroler Wintergäste besuchen einen Christkindlmarkt", erklärte Michael Brandl von der Tirol Werbung. Innsbruck kann im Vergleich zu 2010 im November und Dezember ein Nächtigungs-Plus von 26 Prozent verzeichnen.

Mehr Infos und Öffnungszeiten findet man hier.

Autor: Alexandra Nagiller, 13.11.2015