"Bauer unser" erobert Kärnten

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Über 32.000 Menschen in ganz Österreich haben die Doku "Bauer unser" bereits gesehen - Tendenz steigend. Denn der Dokumentarfilm trifft den Nerv der Zeit: Er zeigt gleichermaßen ungeschönt wie unaufgeregt wie es auf Österreichs Bauernhöfen zugeht. Schabus bleibt vordergründig unparteiisch. Doch so vielfältig die Bauern - vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur - so einhellig der Tenor: So wird es nicht weitergehen. Es läuft etwas falsch. Das Mantra der Industrie – schneller, billiger, mehr – stellen die meisten von ihnen in Frage.

Die Antworten lauten: Regionalisierung & Bioproduktion

„Bauer unser“ ist eine Bestandsaufnahme eines unbefriedigenden Zustandes, für Bauern ebenso wie für Konsumenten, der aber auch Alternativen aufzeigt: Etwa wenn der Vorarlberger Gemüsebauer und Rinderzüchter Simon Vetter stolz darauf ist, ein Bauer zu sein, der seine Kunden kennt und der Entfremdung entgegenhält. „Bauer unser“ ist ein Film, der Lust macht, dem Bauern ums Eck oder dem Bauernmarkt einen Besuch abzustatten, bewusst heimische Lebensmittel zu genießen – und auch als Konsument das Bekenntnis abzulegen: „Bauer unser“.

"Bauer unser" in Kärnten

In Kärnten läuft der Film in vier Kinos: Neues Volkskino Klagenfurt, Wulfenia Kino Klagenfurt, Filmstudio Villach und im Cineplexx Spittal/Drau. Tipp: Schulvorstellungen sind individuell buchbar in jedem Kino österreichweit via www.kinomachtschule.at und www.schulkino.at.

Weitere Infos zum Film gibt's hier.

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Autor: Melanie Lipic-Tscheppe, 28.11.2016