AK zeigt „Steuer-Tricks: Wer bietet weniger?“

Starbucks, Google oder Apple – alle kennen diese Marken, kaufen gerne deren Produkte. Die Kehrseite der Medaille ist aber, dass sich diese und viele andere multinationale Konzerne unsauberer Methoden zur Steuervermeidung bedienen. Zum Leidwesen des österreichischen Sozialsystems, wie AK-Präsident Günther Goach betont: „Unter diesen Praktiken leiden der Staat, dem diese Steuern entgehen, Klein- und Mittelbetriebe, die dadurch einen Wettbewerbsnachteil erfahren und nicht zuletzt die Arbeitnehmer, die diesen Steuerentfall ausgleichen müssen.“

Verantwortung übernehmen

Die Ausstellung „Steuer-Tricks: Wer bietet weniger?“ zeigt das Ungleichgewicht auf, das durch unfaire Steuertricks großer Unternehmen entsteht. „Einerseits stellen Staaten Unternehmen wertvolle Infrastruktur zur Verfügung, andererseits entziehen sich diese durch Steuerflucht ihrer Verantwortung Steuern zu zahlen, mit denen der Staat diese Maßnahmen und Leistungen finanziert“, erklärt Goach und sagt: „Auch Konzerne müssen ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen, das muss in unser aller Interesse sein!“

Zu sehen ist die Ausstellung bis 30. Juni, jeweils Montag bis Freitag in der Zeit von 10 bis 18 Uhr. Führungen für Gruppen sind auf anfrage möglich: bildung@akktn.at

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Autor: Mirela Nowak-Karijasevic, 05.05.2017