Möbel für Vögel: Die schönsten Vogelhäuser

Klein, aber fein

Die Futterstationen und Häuschen der dänischen Designerin Eva Solo überzeugen mit minimalistischem Skandi-Look und praktischen Details. Die Mini-Futterkugeln (EUR 35,95) aus Glas sind dekorativ, dem Nest eines Webervogels nachempfunden und können im Garten oder am Balkon angebracht werden. Der dazugehörige „Vogel-Shelter“ (EUR 35,95) aus Porzellan und Binsengeflecht bietet Meisen und Spatzen einen Unterschlupf für kalte Tage. www.evasolo.com

Vogelfenster & Rooftop-Pool

Neu ist der Rahmenfutterspender (EUR 44,95), der sich an der Fassade oder direkt am Küchenfenster anbringen lässt. Die Körner werden im schwarzen Rahmen in einer Vertiefung versteckt, so kann man Blau- und Kohlmeisen bestmöglich beobachten. In einem durchdachten Futterhäuschen aus Glas (EUR 99,95) finden die Vögelchen hingegen nicht nur jede Menge Köstlichkeiten vor, sondern auch eine integrierte Badewanne am Dach. www.evasolo.com

 

Villa Kunterbunt

Mit „Keilbach Designprodukten“ verwandelt man jeden Baum in ein perfektes Winterdomizil für Kleinvögel. Das Vogelhaus „twitter“ (EUR 79,–) verfügt über eine Außenwand aus wetterfestem Stahl, der Innenraum besteht aus gemütlichem Holz. Passend dazu wurde die Futterstelle „tweet“ (EUR 49,–) entworfen, sowie das runde Exemplar „pick.up“ (EUR 58,–), das bei Bedarf mit einem Saugnapf auch am Fenster befestigt werden kann. www.keilbach.com

Gotteshaus

Wer auf der Suche nach einem extravaganten, skurrilen Vogelhaus ist, wird bei Designer Frederik Roijé fündig: Der Holländer hat kleine Gotteshäuser für das Federvieh entworfen, wahlweise eine katholische Kirche oder eine Moschee. Beide sind aus Keramik gefertigt, in weiß oder schwarz erhältlich und als Anflughilfe dient ein goldener Ast. Kostenpunkt: EUR 215,–. www.roije.com

Futter-Etagere

Im Produktportfolio des Designers Frederik Roijé findet sich das Futteregal „Dishes of Desire“ (EUR 99,–) aus Zedernholz, Porzellan und Aluminium. Auf den übereinander angeordneten Tellern kann man die gefiederten Gartenbewohner mit Leckereien verwöhnen. www.roije.com

Futter-Etagere | Credit: Frederik Roijé

Retro-Stil

Der US-Amerikaner Mark Ellis fertigt aus tropischen Harthölzern und in Handarbeit formschöne Vogelhäuser, die er unter dem Label „Koolbird“ vertreibt. Bei dem verwendeten Holz handelt es sich ausschließlich um Materialreste von Parkettherstellern. Die Modelle „The Wave“ (ca EUR 170,–) oder das bohnenförmige Exemplar „The Bean“ (ca EUR 150,–) können über die unabhängige Online-Plattform „Etsy“ bestellt werden. www.koolbirdhouse.com

Spatzen-WG

Dieses unscheinbare Vogelhaus aus Holzbeton bietet mit drei Brutkammern gleich mehreren Vogel-Familien ein Versteck sowie Schutz vor Regen, Wind und Kälte. Der nahezu unverwüstliche Betonklotz (EUR 94,90) kann vielseitig montiert werden, auch direkt an der Hauswand. www.manufactum.at

Spatzen-WG | Credit: Manufactum

Tiki-Bar

Alle Vögel, die dem Winter trotzen, bekommen dank dieser Futterstelle (EUR 165,–) zumindest ein wenig Südsee-Feeling. Das dekorative Vogelhaus verfügt über ein mit Schilf gedecktes Kegeldach. Ein windgeschützter Standort sollte gewählt werden, damit das großzügige Häuschen nicht umkippt. www.fressnapf.at

Tiki-Bar | Credit: Fressnapf

Vögel füttern: 5 Tipps

1. Futterstellen vor Regen und Nässe sowie extremer Hitze schützen und/oder regelmäßig reinigen, damit das Futter nicht verdirbt und sich keine Krankheitserreger verbreiten können.

2. An übersichtlichen Plätzen und wenn möglich in der Nähe von Sträuchern und Bäumen aufstellen, damit Feinde rechtzeitig erkannt werden.

3. Mit Weichfutter (Haferflocken, Mohn, Kleie, Rosinen, Obst) lockt man Amseln, Rotkehlchen und Stare an, mit Körnern eher Spatzen, Finken und Gimpel. Meisen, Spechte und Kleiber sind hingegen nicht wählerisch, mögen auch Nüsse und Meisenknödel gerne.

4. Weniger Insekten, mehr Monokulturen – Vögel tun sich heutzutage schwer, Futter zu finden. Jedes Extraangebot ist daher hilfreich.

5. Fängt man mit der Verköstigung erst einmal an, sollte man auch dabei bleiben – die Piepmatze gewöhnen sich daran und hoffen täglich auf Nachschub.

Autor: Simone Reitmeier, 06.10.2021