Aufräumen: Simple Tipps für Ordnung in der Wohnung

Aufräumen: Mit diesen simplen Tipps herrscht Ordnung in der Wohnung

Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten, im Keller gibt es kein Durchkommen mehr und anstatt auszumisten, ist das nächste Regal auf dem Weg: Manchmal muss man sich von alten Sachen trennen. Aufräumen kann aber durchaus leicht sein, wenn man es richtig angeht. Hier gibt es praktische Tipps für eine ordentliche Wohnung.

Am besten beginnt man mit einem Raum, in dem Aufräumen und Aussortieren leichtfällt. Das kann das Badezimmer oder Bügelzimmer sein. An alten Make-up-Flaschen oder Dekoration, die ohnehin nur verstaubt, hängt nicht unser Herz. Alte Cremes und Co. lassen sich schnell entsorgen. Ähnlich sieht es im Arbeitszimmer aus. Oft lagern Menschen hier alte Dokumente oder Aktenordner. Fungiert der Raum als Abstellraum oder Bügelecke, sieht es oft noch wilder aus. Hier sollten Sie sich einen Tag Zeit nehmen und prüfen, was Sie wirklich noch brauchen. Verschiedene Körbchen helfen, Artikel nach Themen zu sortieren. Sachen, die monatelang nicht mehr genutzt wurden, werden Sie höchstwahrscheinlich auch in den kommenden Monaten nicht verwenden. Also: Weg damit!

Aufräumen in der Wohnung: Boxen sehen schick aus und schaffen Ordnung

Kisten und Boxen sind nützliche Hilfsmittel beim Aufräumen in der Wohnung. Sie schaffen Stauraum und lassen sich gut in Regale oder Schränke packen. Da Boxen in allerlei Farben und Designs erhältlich sind, ergeben sie auch noch ein stylishes Element. Halten Sie beim Ausmisten mindestens vier Kisten bereit.

  • In die erste Box sortiert man alles ein, was man unbedingt behalten möchte.
  • Die zweite Box beinhaltet Sachen, die man lieber an einem anderen Ort aufbewahren möchte (zum Beispiel im Keller).
  • Die dritte Box ist eine Geschenkbox. Darin finden sich alte Bücher, Kleidung oder Deko-Artikel, die man selbst nicht mehr haben möchte, aber einem Dritten noch Freude bereiten.
  • In die vierte Box wandern Dinge, mit denen Sie jetzt noch nichts anfangen können, die aber auch nicht weggegeben werden sollen. Eine Art Denk-Kiste für später.

Alles andere wandert in den Müll oder den Altkleider-Container. Welche Regeln hier in der Pandemie gelten, lesen Sie hier. Außerdem sollten Sie sich beim Aufräumen von Gedanken wie: „Das kann ich sicher später nochmal gebrauchen“ trennen. In der Theorie mag das stimmen, praktisch brauchen Sie aber nicht fünf verschiedene Haushaltsscheren.

Festen Platz auswählen

Nach dem Aussortieren brauchen die restlichen Sachen einen festen Platz in der Wohnung. Wählen Sie mit Bedacht einen schönen Platz aus. Nach der Verwendung von Geräten und Co. werden diese wieder in ihre Box gelegt oder an ihren Platz gestellt. So bleibt es ordentlich. Man spart außerdem Zeit beim Aufräumen.

Geschenkebox: Ausgemisteten Sachen ein neues zu Hause geben

In unserer Wegwerfgesellschaft ist es wichtig, nachhaltig zu denken. Nur, weil Sie einiges nicht mehr gebrauchen können, heißt es nicht, dass andere Menschen ihre alten Bücher, Hosen und Elektrogeräte nicht noch haben möchten.

Verschenken Sie doch Ihre ausgemisteten Boxen an Freunde und Familie. Sie können einen kleinen Trödel veranstalten und in der Nachbarschaft fragen, ob Bedarf besteht.

Ausgemistete Kleidung gehört ansonsten in den Altkleidersack oder Sie spenden die Kleidung, wenn sie noch tragbar ist.

Alte Bücher aus Studienzeiten oder Romane, die Sie kein zweites Mal lesen, finden weitere Nutzer auf Online-Verkaufsplattformen wie ebay oder momox. Besonders bei Letzterem kann man schnell Gebrauchtes zum Festpreis verkaufen und das Ausmisten somit noch leichter gestalten. Das erzielte Geld kann man dieses direkt in diese Top-Beststeller-Liste.

Wie kann man am besten anfangen mit aufräumen?

Wer wenig Zeit im Alltag zum Ausmisten findet, sollte sich feste Termine setzen, um nach und nach Räume aufzuräumen und sich von unbenutzten Dingen zu trennen.

Wenn ein Raum unordentlich ist, beginnt man am besten mit dem Fußboden – auch wenn das subtil klingt. Im hektischen Alltag landet Wäsche oder Spielzeug schnell auf dem Boden. Das lässt Zimmer chaotisch wirken. Danach von unten nach oben vorarbeiten.

Autor: Weekend Online, 12.03.2021