Starmania: Das waren die wahren Gewinner

Wer sich auf die Starmania-Bühne wagt, der träumt von der großen Karriere als Superstar. Die Casting Show zu gewinnen ist dafür aber noch längst keine Garantie. Selten haben Starmania-Gewinner nach der Casting Show den großen Durchbruch geschafft. Dafür waren es gleich zweimal  die Zweitplatzierten, die nach ihrer Teilnahme so richtig durchgestartet sind …

1. Christina Stürmer

Sie ist Österreichs rockigster Export: Für Christl Stürmer reicht es bei der ersten Staffel Starmania nur für die Silbermedaille. Ihrem Erfolg tut das keinen Abbruch: Die erste Single Ich lebe (2003) hält sich satte 9 Wochen an der Spitze der Charts, das zugehörige Album Freier Fall kennzeichnet einen fulminanten Karrierestart. Über die Landesgrenzen hinaus macht sie sich einen Namen.

Bis heute ist die Oberösterreicherin über die Landesgrenzen hinaus eine feste Größe im Musikbusiness. Ihre acht Alben sind mehrfach mit Platin ausgezeichnet. Zudem ist sie die absolute Amadeus-Rekordpreisrägerin: 11 Mal wurde sie mit Österreichs wichtigstem Musikpreis bedacht. Ihr letzter Song Nur Mensch ist gemeinsam mit dem Künstler Lemo entstanden.

2. Thomas Neuwirth aka Conchita Wurst

Erinnern Sie sich noch an den jungen Steirer aus der 3. Staffel? Für den damals 17-jährigen Tom reicht es ebenfalls nur für den zweiten Platz - als Conchita Wurst schreibt sie Weltgeschichte! Mit ihrer Powerballade „Rise like a Phoenix“  holt sie 2014 für Österreich den Sieg beim Eurovision Song Contest.

Fünf Jahre nach dem fulminanten Song Contest-Triumph folgt der nächste Imagewandel. Mit der Trennung von Conchita und Wurst erfindet sich Tom abermals neu. Auf Instagram wird Tom für seine mitunter sehr heißen Fotos gefeiert.

3. Lukas Perman

Das Stockerl verfehlt der Oberösterreich 2002 nicht einmal knapp. Seinen Weg hat der Achtplatzierte aber dennoch unbeirrt gemacht! Wenn nicht gerade Lockdown ist, verzaubert er als Musicaldarsteller und Schauspieler sein Publikum. Nach dem Aus bei Starmania wird "Permanschlager"  zu Perman. 2003 wird er vom Theater an der Wien für die Musicalproduktion Elisabeth engagiert. Es folgt was Rang und Namen hat: Ronacher, Volksoper, Raimund Theater. Einzig seine beiden Alben wollten nicht so recht zünden.

Autor: Stefanie Hermann, 12.03.2021