Einziger Österreicher: Matthias Nebel im The Voice-Halbfinale

Mit seinen Auftritten bei "The Voice" hat sich Matthias Nebel das Prädikat "Schmuserocker" redlich verdient. Mit der Ballade "I Don't Want To Miss A Thing" riss er bei den Sing-Offs seinen Coach Rae Garvey buchstäblich vom Sessel. Auch Samu Haber, der wegen seiner Covid-Infektion nur per Live-Stream am Tablet zugeschaltet war, zeigte sich vollauf begeistert. Den Grundstein für den Erfolg bei "The Voice" hatte Matthias bei den Blind Auditions gelegt. Seine "Sign of the Times"-Performance überzeugte alle Juroren: Vierer-Buzzer! Der Steirer entschied sich für SamuRay, also Samu Haber ("Hollywood Hills") und Rae Garvey ("Supergirl").  Die beiden Musiker sind vertraute Gesichter in der Show, aber erst in der Jubiläumsstaffel Nr. 10 teilen sie sich auch einen Jurysitz.

"The Voice"Jury Team Rae Garvey und Samu Haber

Bei den anderen Juroren kam die Performance gar nicht so gut an. Nico sprach von einer perfekten Coverversion, hätte sich aber mehr Eigenes gewünscht. Ähnlich gingen Yvonne Catterfeld und Mark Foster mit dem 29-jährigen Bademeister ins Gericht: Natürlich könne Matthias jetzt auf sehr hohem Niveau immer so weitermachen, aber ob da noch Platz für Neues, für eine Veränderung bliebe, sei zweifelhaft.

Matthias ist ein AllStar

Dabei hatte der Steier 2018 durchaus etwas riskiert - und prompt verloren. Von seiner Blind Audition ("Bed of Roses", bis heute 38 Millionen YouTube-Klicks!) war Matthias Nebel bis ins Halbfinale gekommen, damals als Mitglied im Team Patrick Kelly. Doch dann wollte er wohl eine andere Seite von sich zeigen und performte "Wrecking Ball" von Miley Cyrus. Das war's dann mit dem Traum vom Finale!

Diesen Fehler wird der talentierte Sänger diesmal wohl eher nicht begehen. Wir dürfen gespannt sein, mit welchem Song er das Halbfinale am 13. Dezember rocken wird. Die Konkurrenz ist riesig. Wir drücken jedenfalls die Daumen! Das sind alle  Halbfinalisten:

Die Jury wartet darauf, dass ein Talent die Bühne betritt.
Autor: Andrea Schröder, 07.12.2020