Top-Tipps zur Nachhaltigkeit

Schluss mit der Verschwendung 

Gut geplant ist halb gegessen: Bei einem gezielten Wocheneinkauf landet weniger Essen im Müll – das ist nicht nur ein nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln, sondern schont auch die Geldbörse. Obst und Gemüse sollte öfter, dafür aber in kleineren Mengen gekauft werden. So kann man Schimmel und Co. entgegenwirken. Wer nicht den altmodischen Einkaufszettel mit sich herum tragen möchte, kann mittlerweile aus einer Vielfalt an Apps wählen, eine wäre beispielsweise „stocky“. Noch ein Tipp: Lebensmittel immer wie beschrieben lagern. So ist eine lange Haltbarkeit und ein langer Genuss garantiert.

Ein Block liegt neben frischem Gemüse und Obst

Weg mit Plastiktaschen 

Den Heimweg von der Arbeit nutzen viele, um noch schnell den Lebensmitteleinkauf zu erledigen. Das Problem dabei? Man hat meist keinen Beutel mit und muss an der Kassa erneut für ein Sackerl bezahlen. Wer auch hier beides, also Geldbeutel und Umwelt, schonen möchte, packt einfach in jede Tasche einen Jutebeutel ein. Die Stofftaschen lassen sich klein zusammenfalten, fallen nicht ins Gewicht und sorgen dafür, dass man für jeden Spontaneinkauf bestens gerüstet ist. So wird unnötigen Plastik- oder Papiertragetaschen der Kampf angesagt. Und sind wir mal ehrlich: Jutebeutel sind weitaus stylischer.

Gemüse in einem Jutebeutel

Hochwertig ist besser

Die Textilindustrie zählt weltweit zu den größten Klimasündern. Unter Fast Fashion leidet nicht nur unser Planet, sondern auch die Gesundheit zahlloser Näherinnen und Arbeiter. Besser ist es, Kleidung und Co. bei nachhaltigen Labels zu kaufen. Doe Mode mag zwar etwas teuer sein, sie ist jedoch auch qualitativ hochwertiger, gesünder für den Körper und langlebiger. Eine noch bessere Alternative ist das Second-Hand- oder Vintage-Shopping. Es ist günstiger, die Sachen sehen meist wie neu aus und man findet den ein oder anderen Eyecatcher, den man im herkömmlichen Handel nicht bekommt.

Frau shoppt auf einem Flohmarkt

Keep cool

Niemand möchte in einer kalten Wohnung sitzen. Es muss aber auch nicht immer eine Raumtemperatur von 24 Grad sein. 20 Grad reichen ebenso und man spart sogar ein Viertel an Heizenergie. Apropos Energie: Der Wasserkocher ist weitaus effizienter als der Herd. Er erhitzt schneller und spart somit Zeit sowie Energie. Und wer keinen Wasserkocher besitzt: Deckel drauf. Das kostet ein Drittel weniger Energie. Nicht benutzte Geräte sollen immer ausgeschaltet sein, ansonsten zahlt es sich aus, den Stand-By-Modus frühmöglichst zu aktivieren. Und je länger man ein Elektrogerät besitzt, desto nachhaltiger ist es.

Frau reguliert die Temperatur im Zimmer

Do it Yourself

Besonders seit Corona erleben DIY-Projekte einen regelrechten Boom. Und es ist für jeden etwas dabei. Wer beispielsweise gerne dekoriert, könnte versuchen, alten Möbeln durch Upcycling ein zweites Leben zu schenken. Für diejenigen, die gerne am Herd stehen, bietet sich ein eigener kleiner Gemüsegarten an. Und Modeliebhaber könnten sich an einem selbst gestrickten Schal probieren. Prinzipiell kann alles selbst gemacht werden, sogar Waschmittel oder Zahnpasta. Anleitungen gibt es zuhauf im Internet oder auf Platformen wie Instagram. Ein nachhaltiger Trend mit großem Spaßfaktor.

Frau streicht einen Sessel in Gelb

Sprit und Zeit sparen

In die Pedale und losgeradelt: Das Rad ist mit Abstand das klimafreundlichste Transportmittel. Rund 40 Prozent der Autofahrten sind kürzer als fünf Kilometer – hier bietet es sich an, öfter auf den Drahtesel umzusteigen. Man ist nicht nur flexibler im Vekehr, und kann beispielsweise Staus umfahren, sondern vermeidet auch den Ausstoß von Luftschadstoffen und Lärm. Außerdem trägt das Radfahren zur Gesundheit bei: Das Risiko vorzeitiger Sterblichkeit sinkt für Radfahrer im Vergleich zu Nicht-Radfahrern um 30 Prozent. Gut für Umwelt und Mensch.

Frau lächelt in die Kamera und steht neben einem Fahrrad
Autor: Cornelia Scheucher, 14.10.2021