Tatort Kärntner Haushalt: So macht das Zusammenleben Spaß!

Der alljährliche Frühlingsputz steht vor der Tür und damit auch die Frage, wer in der Partnerschaft für welche Aufgaben zuständig ist. Laut einer aktuellen Umfrage unter Singles scheint es klare Wünsche zu geben: Weibliche Singles erwarten vom zukünftigen Partner, dass er kleinere Reparaturen erledigt (65%), den Mist ausleert (31%) und regelmäßig zum Staubsauger greift (29%).

Männer hingegen wünschen sich von ihrer Partnerin, dass sie gut bügeln kann (44%), gerne kocht (39%) und sich um die Wäsche kümmert (25%). Der Haussegen hängt jedoch schief, wenn der Partner seine Sachen überall herumliegen lässt, keine Tischmanieren hat und unhöflich ist, ergibt eine aktuelle Umfrage unter 523 PARSHIP-Mitgliedern.

„Bei der Frage, welche Verhaltensweisen den häuslichen Frieden sichern, sind sich Männer und Frauen überraschend einig“, fasst Mag. Caroline Erb, Psychologin bei Parship.at zusammen. Dass das Thema "Hausarbeit" bei vielen Paaren nicht zu einem harmonischen Miteinander führt, sondern ziemlich oft für kritische Momente sorgt, ist kein Geheimnis. Denn Putzmuffel lauern überall!

So vermeiden Sie den nervigen Streit um die Hausarbeit

Wichtig ist: Die Aufteilung der Hausarbeit ergibt sich nicht von allein. Paare sollten diese deshalb frühzeitig aushandeln. Wie diese faire Aufteilung aussieht - ob halbe-halbe oder "Einer macht alles" - hängt von jedem Paar selbst ab. Die Aufteilung ist ideal, wenn beide zufrieden damit sind.

Wer unzufrieden mit der Aufteilung in seiner Beziehung ist, muss mit dem Partner über die eigenen Vorstellungen sprechen. Denn Menschen unterscheiden sich in ihrem Ordnungs- und Sauberkeitssinn: Der eine liebt das Chaos, der andere die Ordnung. Deshalb ist es essentiell, darüber zu sprechen und sich selbst zu fragen: Was brauche ich, um mich wohlzufühlen?

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Autor: Melanie Lipic-Tscheppe, 19.04.2015