Lebenslang hinter Gittern? So arm sind die Sorgenkinder der Grazer Tierheime!

Das Leben ist ungerechet – auch für Tiere! Vor allem, wenn sie einen „Makel“ haben, den sie nicht wettmachen können: Ihr Alter. Das ist tatsächlich oft der einzige Grund, wieso sie eines der Grazer Tierheime wohl nie mehr verlassen werden. „Die, die schüchtern sind, haben's besonders schwer. Dabei sind sie meist nach dem Kennenlernen die liebsten Tiere“, bestätigt Susanne Bräuer vom Landestierschutzverein. Ähnlich sieht das Andrea Hasler von der Arche Noah: „Alle Hunde, die nicht gerade kniehoch sind und süß aussehen, die sind recht schnell echte Sorgenkinder.“

Viele solcher Problemfälle verbringen den Rest ihres Lebens im Tierheim oder einem Gnadenhof wie „Purzel&Vicky“ in Vasoldsberg. Mit „Problemfällen“ ganz anderer Art setzt sich der Grazer Verein für „Kleine Wildtiere in ganz großer Not“ ein. Der 2005 gegründete Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, verwaiste und verletzte Wildtiere zu pflegen, und wenn möglich wieder auszuwildern.

Autor: Katharina Pecnik, 24.03.2015