Kärnten: Gesundheits-Vorreiter in Österreich

Wenn Wunden nicht gut verheilen oder aufgrund von Krankheiten zu dauerhaften Beschwerden führen, sind die WZ®-WundZentren der Krankenhäuser der Barmherzigen Brüder in St. Veit und der Elisabethinen in Klagenfurt die richtigen Anlaufstellen. Denn das zunehmende Lebensalter und Erkrankungen wie Adipositas, Diabetes mellitus und Durchblutungsstörungen können die Wundheilung beeinflussen und rauben den Patienten damit Lebensqualität.

Chronische Wunden gut versorgen

Der TÜV AUSTRIA und die Akademie-ZWM®-Kammerlander WFI bestätigen mit der Rezertifizierung die hohe Qualität von zwei Kärntner Wundzentren: Die Versorgung in den Ordenshäusern der Barmherzigen Brüder und der Elisabethen umfasst neben der Ursachenerhebung und dem Erstellen eines Behandlungskonzeptes, die Weiterbetreuung bis zur Abheilung oder zumindest bis zur Verbesserung der Wundsituation und damit der Lebensqualität. Speziell ausgebildete Mitarbeiter aus der Ärzteschaft und Pflege übernehmen diese verantwortungsvollen Aufgaben. "Diese Rezertifizierung ist eine Anerkennung und Bestätigung für die hohe Qualität unserer Wundzentren. Ein großer Dank gebührt den Mitarbeitern der Häuser, die durch ihr Engagement dafür sorgen, dass die Patienten bestens behandelt werden", freut sich Mag. Michael Steiner, der Gesamtleiter der beiden Krankenhäuser.

Lob für Expertenaustausch

Die Ordenskrankenhäuser sind offizielle Lehrkrankenhäuser und damit Partner in Forschung und Lehre der Med-Unis Graz und Wien. Besonders der fachliche und inhaltliche Austausch der Krankenhäuser und der liebevolle Umgang mit den Patienten, bestätigte sich bei der praktischen Überprüfung des TÜV: "Patienten mit chronischen Wunden fühlen sich häufig als Menschen am Rande der Gesellschaft. Die zeitaufwändige, aber schätzende Wundbehandlung liegt uns dabei besonders am Herzen", sagt OA Dr. Gottfried Mauhart, der medizinische Leiter des WZ®-WundZentrums St. Veit. Zur Ruhe kommen die Ärzte und Pfleger der Kärntner Wundzentren bei jährlich rund 1.600 Patientenkontakten nur selten.

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Autor: Melanie Lipic-Tscheppe, 23.02.2015