Verliebte Ampelmännchen in Wien: Gekommen, um zu bleiben!

Die neuen Wiener Ampelpärchen sorgen international für Schlagzeilen. Bei 49 Ampeln weisen in Wien verliebte Pärchen den Weg, darunter homo- und heterosexuelle. Die Figuren kommen anlässlich des Life Balls, des Song Contests und der Regenbogenparade zum Einsatz. Sie sollen nicht nur in Sachen Toleranz wirken, sondern auch positiv für die Verkehrssicherheit: Vor Installation der neuen Sujets wurde gezählt, wie häufig Menschen an diesen Kreuzungen die rote Ampel ignorieren. Nun soll erhoben werden, ob und inwiefern die Pärchen dieses Verhalten ändern. 63.000 Euro hat die Installation gekostet. Ende Juni sollten die Ampeln wieder aus dem Stadtbild verschwinden. 18.000 Facebook-Fans waren anderer Meinung und wollten dass die Ampeln bleiben. Jetzt entschied Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne), dass die Ampelpärchen bleiben. Der Zuspruch sei überwältigend, so Vassilakou: „Die Pärchen sind zum beliebten Fotomotiv geworden und haben jetzt schon Kultstatus – das ist großartig für die Akzeptanz von lesbischwulen Paaren und ein echtes neues Motiv für Touristen in Wien."

Autor: Andrea Burchhart, 18.05.2015