Wahlkrimi überstanden! Biden neuer US-Präsident

Die Ära des US-Präsidenten Donald Trump ist nach nur einer Amtsperiode Geschichte. Sein demokratischer Gegenkandidat Joe Biden hat die US-Präsidentschaftswahl am 7. November 2020 mit einem klaren Vorsprung für sich entschieden. Mit seinem jüngsten Wahlsieg in seinem Heimatstaat Pennsylvania hat er die erforderlichen 270 Wahlmännerstimmen zusammen (insgesamt sicherte er sich 290 Wahlmännerstimmen) und ist damit rechnerisch nun nicht mehr einholbar.

Erleichterung

Groß ist die Erleichterung nicht nur unter Trump-Kritikern, sondern auch unter Politikern weltweit, wie die zahlreichen spontanen Glückwünsche aus aller Welt für Joe Biden eindrucksvoll beweisen.

Spontane Straßenfeiern

In Philadelphia, New York und vielen anderen US-Metropolen gingen unterdessen zahlreiche Menschen spontan auf die Straße, um den Wahlerfolg des Demokraten zu feiern. Für Amtsinhaber Donald Trump, der sich unmittelbar nach der Wahl zum Sieger erklärt hatte und mit Klagen gegen einzelne Bundesstaaten das Votum noch zu seinen Gunsten entscheiden wollte, ist das Ende seiner politischen Karriere in Washington damit eingeläutet.

Was wird Trump tun?

Aufgrund entsprechender Ankündigungen Trumps gehen Polit-Beobachter nicht davon aus, dass dieser das Wahlergebnis kampflos annehmen wird. Im Gegenteil, zitiert CNN in seinem Live-Blog einen Experten mit den Worten: "Er (Trump) dürfte die Realität niemals akzeptieren."

Premiere in der US-Geschichte

Ungeachtet Trumps Reaktion auf das Wahlergebnis ist dieses noch in anderer Hinsicht wegweisend: Mit Kamala Harris, deren Vorfahren aus Jamaika und Indien stammen, zieht die erste farbige Vizepräsidentin in der Geschichte der USA in das Weiße Haus ein. In den Augen vieler amerikanischer Wähler gerade jetzt von tragender Symbolik vor dem Hintergrund des gewaltsamen Todes des schwarzen US-Bürgers George Floyd im Mai in Minneapolis.

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Autor: Ute Daniela Rossbacher, 09.11.2020