ESC: Hat er gekokst oder nicht?

Mit "Zitti e buoni" (dt.: still und brav) gewann die italienische Rockband Maneskin den diesjährigen Eurovision Song Contest, der in Rotterdam stattfand. Doch bevor der Sieg überhaupt verkündet wurde, sorgten die Rocker bereits für einen kleinen Skandal: Während die Kamera über die unterschiedlichen Teilnehmer schwenkte, und somit auch über die Italiener, wirkte es fast kurz so als hätte der Sänger der Band eine Line Koks gezogen. Die anderen Bandmitglieder jubelten, Damiano David hingegen beugte sich über den Tisch, sein Gesicht war ganz nah an der Tischplatte. Flaschen und Gläser verdeckten das, was tatsächlich dahinter lag. Die Social-Media-Gemeinde ist in Aufruhr und fragt sich: Ist der Rocker wirklich so dreist und nimmt vor laufender Kamera Drogen? Falls ja, könnte das natürlich Konsequenzen haben - unter anderem würde es ihnen den Sieg kosten.

Statement der Sieger

Bei einer Pressekonferenz nach der Show wollte es ein Reporter genauer wissen und fragte nach. Maneskin zeigte sich daraufhin empört, Damiano entgegnete: "Ich nehme keine Drogen. Ich nehme kein Kokain, niemals." Der Gitarrist habe angeblich ein Glas zerbrochen, um das sich der Sänger kümmerte. Auf ihrem Instagram-Account teilten sie etwas später noch einmal ein Statement, in dem sie auch versprachen, sich testen zu lassen, falls das nötig sei. 

Autor: Cornelia Scheucher, 23.05.2021