CBD Öl gegen Migräne: Die wichtigsten Fragen

Zuerst spürt man ein leichtes Kribbeln in den Fingerspitzen, man hat das Gefühl als ob man nicht mehr richtig greifen könnte. Es wird einem bewusst, dass man stärker als sonst auf Umweltreize wie Licht und Geräusche reagiert. Es können auch schwarze Flecken ins Sichtfeld dazukommen, was einen nicht nur beim Sehen einschränkt, sondern dazu führt, dass man in Kombination mit dem Kribbeln, das nun zu Taubheitsgefühlen wurde, vollständig in seiner Motorik eingeschränkt ist.

Möglich ist auch dass, man sich auf einmal etwas unwohl fühlt, einem übel wird oder man Durchfall bekommt. Das Herz fängt schneller und kräftiger an zu schlagen, man weiß nicht so recht was in seinem Körper vor sich geht. Und dann wird einem alles schlagartig klar. Als ob einem jemand einen schweren Hammer über den Kopf geschlagen hätte, "knockt" es einen im wahrsten Sinne des Wortes aus. Das einzige Hilfsmittel heißt Schlaf. Und zwar im Dunkeln, am besten ohne jegliche Geräuschkulisse und mit einem starken Schmerzmittel. Bei Personen, die unter Migräne leiden, dürfte diese Beschreibung unangenehme Erinnerungen ins Gedächtnis zaubern. Mit dem Naturmittel CBD (z.B. von CBDax), könnten diese Probleme und furchtbaren Kopfschmerzen der Vergangenheit angehören.

1. Ist CBD Öl bei Migräne echt von Vorteil oder nur ein weiteres nutzloses Produkt?

In Österreich geht man davon aus, dass knapp über zehn Prozent der Bevölkerung unter regelmäßigen Migräneattacken leiden. Meistens beginnt diese, wie vorhin beschrieben und endet meist immer mit schier unerträglichen Kopfschmerzen. Es dauert oft sehr lange, bis die Betroffenen auch nur annähernd eine Behandlungsform finden, die eine nächste Attacke möglichst lange hinauszögern soll. Doch manchmal will einfach nichts helfen, nicht einmal die stärksten Tablette. Das natürliche Cannabidiol kann hilfreich sein.

Auslöser sind so divers, wie die Auswirkungen selbst. Vielfach wird ein Zusammenhang zwischen Stress und Migräne bemerkt, manchmal reicht eine komische Lichtstimmung aus um eine Attacke zu triggern. In emotional anstrengenden Phasen, erleiden die Betroffenen oft mehrmals in der Woche einen solchen Schub. Im Großteil der Fälle, hilft die Einnahme eines Schmerzmittels und Ruhe, doch manchmal eben auch nicht und man kann nur hilflos im Bett vor sich hinvegetieren und einen Schub nach dem anderen über sich ergehen lassen, bis man vor Erschöpfung in den Schlaf fällt.

CBD Öl ist bei Migräne deshalb ein wertvolles Mittel, da es auf das Endocannabinoidsystem einwirken kann und zur Regulieren beiträgt. Denn dieses kommt manchmal aus dem Gleichgewicht, was sich in verschiedensten Störungen manifestieren kann, wie auch Migräne.

2. Welche Dosierungsmenge ist bei Einnahme von CBD gegen Migräne empfehlenswert?

Wie immer wird auch hier ein Arztbesuch nahegelegt. Man sollte zunächst mit einer möglichst niedrigen beginnen und diese langsam erhöhen, bis das gewünschte Ziel erreicht ist.

Eine genaue Menge, die allen Anwendern kollektiv empfohlen wird, gibt es nicht, weil jeder anders darauf reagiert. Was man allerdings sagen kann ist, dass es noch keine nachweisliche Überdosis gegeben hat, aber möglicherweise erhöhtes Risiko zu Nebeneffekten besteht bei Überkonsumation. Deshalb ist Vorsicht geboten, wenn die Dosierungsmenge von CBD gegen Migräne erhöht wird. Erfahrungswerte zeigen, dass man bedeutsame Resultate durch eine Gabe von 10 bis 30 mg erzielen konnte. (Pro Tag, für Einsteiger)

3. Generelle Hilfe bei Kopfschmerzen durch CBD?

Das vorrangige Ziel lautet in dem Fall wohl, weniger Schmerzen. Jedoch können auch andere Symptome teils heftig ausfallen, was einen normalen Alltag unmöglich macht. Bei länger anhaltendem Stress folgt meist mitten drinnen oder sobald dieser nachlässt und man sich entspannen könnte, ein starker Migräneanfall, der sämtliche Pläne zunichte macht.

Das Wirkungsspektrum von CBD beschränkt sich nicht auf Kopfschmerzen, denn es kann besonders bei Übelkeit auch zu einer deutlichen Verbesserung helfen. Außerdem führt es zu einer allgemeinen Beruhigung des Organismus, was zu mehr Ruhe und Entspanntheit führt, beides Dinge, die man im Migränefall benötigt, um sich bald wieder besser zu fühlen.

4. Was sagen Studien rund um das Thema Migräneattacke und CBD?

Leider fehlen bis zum heutige Tag eindeutige Studien, welche sich nur um eine Migräneattacke und CBD handelten. Meist wurde dazu auch die Kombination mit herkömmlichen Schmerzstillern berücksichtig, was die Ergebnisse etwas verzerren könnte.

Im Allgemeinen besagen aber alle Studien in diese Richtung, dass CBD entzündungshemmende Eigenschaften besitzt, die positiv auf eine Migräne einwirken können und Symptome wie Kopfschmerzen und Unwohlsein schnell bessern können.

Autor: Weekend Online, 08.03.2021