7 tägliche Gewohnheiten für eine bessere Lebensqualität

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass der moderne Mensch alles hat, was es für ein glückliches Leben braucht: Nahezu jeder hat ein Dach über dem Kopf, es ist Nahrung in Hülle und Fülle erhältlich und das Angebot an Unterhaltung für die Freizeit ist größer als jemals zuvor. Trotzdem zeigt sich bei genauerem Hinsehen schnell, dass die Angelegenheit doch etwas komplizierter ist. Denn trotz alledem sind viele Menschen gestresst, deprimiert oder beides. Natürlich ist es nicht gerade hilfreich, dass die meisten von uns gezwungen sind, den Großteil ihrer Energie einem freudlosen Gelderwerb zu opfern. Aber auch unter diesen Umständen muss es doch möglich sein, sich zumindest ein wenig Lebensqualität im Alltag zu erschaffen. Diese sieben Angewohnheiten können dazu beitragen.

1. Eine gemütliche Morgenroutine

Unter der Woche taumeln viele Menschen in der Früh schlaftrunken aus dem Bett und haben nur zehn Minuten zur Verfügung, um sich anzuziehen, Zähne zu putzen und auf leeren Magen einen Kaffee hinunter zu kippen. Wer den Tag auf diese Weise beginnt, steht schon vom ersten Augenblick an unter Stress. Das wirkt sich selbstverständlich auch negativ auf den Rest des Tagesverlaufs aus. Auch wenn die Umstellung schwierig sein kann: Es lohnt sich, diese Angewohnheit zu ändern. Wer rechtzeitig aufsteht um in Ruhe zu frühstücken und sich im Bad Zeit zu nehmen, geht nicht nur deutlich entspannter in den Tag. Die Morgenstunden sind auch ideal, um etwas Zeit mit sich selbst zu verbringen.

2. Achtsamkeit üben

Wer bei jeder Tätigkeit das Smartphone in der Hand hat und sich mit Chatnachrichten und Newsfeeds ablenkt, hat kaum eine Gelegenheit, das Geschehen um ihn herum wahrzunehmen. So wird schnell ein Tag wie der nächste und das Leben verschwimmt zu einem Einheitsbrei. Abhilfe kann die Praktik der Achtsamkeit schaffen. Dabei geht es darum, stets im aktuellen Moment zu leben und Sinneseindrücke, Emotionen und Gedanken bewusst wahrzunehmen. Jeder Tätigkeit wird dabei die volle Aufmerksamkeit geschenkt, anstatt ständig nach Ablenkung und oberflächlicher Unterhaltung zu suchen. Achtsamkeit kann. Diese Angewohnheit verbessert nicht nur die Konzentration, sondern trägt dazu bei, die Gedanken zu beruhigen und so Stress zu reduzieren.

3. Zeit für Hobbys freihalten

Zeit für Hobbys gibt es nicht nur am Wochenende. Auch am Abend sollte man es sich regelmäßig zur Aufgabe machen, bewusst gewissen Hobbys oder Vorlieben nachzugehen. Wer es sich zum Ziel gesetzt hat, eine neue Sprache zu erlernen, kann beispielsweise jeden Abend eine halbe Stunde mit einer App wie Duolingo oder Babbel üben und so schnell Fortschritte machen. Wer seinen Geist vor eine Herausforderung stellen möchte, kann ein wenig an Schachstrategien feilen. Genauso gut sind aber auch Hobbys, die einfach nur Spaß machen wie etwa Casinospiele. Eine tägliche Runde am virtuellen Spielautomaten muss nicht unbedingt teuer sein: Erfahrene Spieler wissen, dass man sich mit den Freispielangeboten der Casinos einen Vorteil verschaffen kann. Mit etwas Kreativität lässt sich daher auch das ausgefallenste Hobby gut in die Abendroutine integrieren.

4. Selbst kochen

Mahlzeiten sind eine hervorragende Gelegenheit, den Moment zu genießen und etwas Gutes für Körper und Seele zu tun. Wer einfach nur eine Fertigpizza in den Ofen schiebt, nur um sie danach vor dem Fernseher hinunterzuschlingen, versäumt daher etwas. Die Beziehung zum Essen beginnt schon beim Kochen: Wer sich die Zeit nimmt, seine Mahlzeiten selbst zuzubereiten, behält nicht nur die Kontrolle darüber, was er zu sich nimmt. Er erhält auch die Gelegenheit, zu experimentieren, neue Dinge auszuprobieren und mehr Vielfalt auf den Tisch zu bringen. Der Aufwand für viele Gerichte hält sich dabei in Grenzen, so dass die Küchentätigkeit auch unter der Woche problemlos in den Alltag integriert werden kann.

5. Etwas Neues lernen

Routinen und feste Angewohnheiten verleihen im Alltag Halt und sind daher ein wichtiger Bestandteil des Tagesablaufs. Aber auch neue Erfahrungen, Vielfalt und Abwechslung sind wichtig, um nicht dem Alltagstrott zu verfallen. Es ist auch möglich beides miteinander zu kombinieren: Zum Beispiel, indem jeden Tag versucht wird, etwas Neues zu lernen. Dazu kann beispielsweise täglich ein Kapitel aus einem interessanten Buch gelesen werden. Aber auch Dokumentarfilme oder Webseiten bieten die Möglichkeit, immer wieder neue Facetten der Welt zu erkunden oder neue Sichtweisen kennenzulernen. Auf diese Weise lassen sich oft nützliche Dinge erlernen, die sich zum eigenen Vorteil anwenden lassen. Aber auch das Lernen um des Lernens willen kann eine Bereicherung darstellen.

6. Bildschirmfreie Zeit vor dem Schlafen

Nur wenige Dinge beeinflussen die Lebensqualität so wie guter Schlaf. Wer sich in der Nacht gut erholen kann, hat tagsüber mehr Energie zur Verfügung, ist leistungsfähiger und in der Regel auch deutlich besser gelaunt. Leider ist das mit dem Schlaf aber gar nicht immer so einfach und viele Menschen wälzen sich abends im Bett lange herum, bevor sie endlich einschlafen. Ein möglicher Grund hierfür ist das blaue Licht von Smartphones, Fernsehern und Computerbildschirmen: Es hemmt die Bildung des Schlafhormons Melatonin und bringt den Körper so möglicherweise durcheinander. Daher wird empfohlen, bereits frühzeitig vor dem Schlafengehen alle elektronischen Geräte auszuschalten. Das hilft dem Körper dabei, langsam herunterzufahren.

7. Gemeinsam zu Bett gehen

Für die Beziehungsqualität von Paaren ist es oft hilfreich, zur selben Uhrzeit ins Bett zu gehen. Auch das ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr, denn häufig hängt ein Partner noch am Smartphone fest oder erledigt spät am Abend noch etwas für die Arbeit. Insbesondere wenn tagsüber ohnehin kaum Zeit füreinander bleibt, kann das die Nähe in einer Beziehung beeinträchtigen. Zusammen einzuschlafen ist nicht nur eine Gelegenheit, sich über Gefühle und wichtige persönliche Dinge zu unterhalten. Die körperliche Nähe trägt zusätzlich zu Entspannung und einem Gefühl der Verbundenheit dar. Diese Angewohnheit trägt daher dazu bei, Beziehungsproblemen zu verhindern und macht glücklicher.

Autor: Weekend Online, 23.02.2021