6 Beauty-Tipps: Gut gepflegt durch die kalte Zeit

1. Kräftig schmieren

An Händen, Füßen und Ellbogen machen sich die Anzeichen trockener Haut meist schnell bemerkbar. Beim täglichen Eincremeritual sollte man daher den empfindlichen Stellen besonders viel Aufmerksamkeit schenken. Wichtig zu wissen: Stark wasserhaltige Pflegecremes können der Haut bei klirrender Kälte Feuchtigkeit entziehen und sollten daher vermieden werden. Wer seinen Händen und Füßen etwas Gutes tun möchte, zieht abends nach dem Eincremen Baumwollhandschuhe und Socken an und lässt die Pflege über Nacht einwirken.

2. Lippen-Pflege

Raue, rissige und spröde Lippen sind eine häufige Begleiterscheinung in den kalten Monaten. Ein Lippenbalsam mit Sheabutter oder Aprikosenkernöl ist hier gut geeignet, da die enthaltenen Stoffe den Fetten in der Haut sehr ähnlich sind. Auch Pflegestifte mit Mandel-, Oliven- oder Jojobaöl und Produkte mit Bienenwachs oder Zink sind aufgrund ihrer leicht keimtötenden Wirkung empfehlenswert. Wer lieber auf Hausmittel setzt, verteilt Honig auf den Lippen und lässt diesen über Nacht einwirken. Zu dick sollte man die Pflege auf den Lippen übrigens nicht auftragen, da sonst die natürliche Durchfeuchtung blockiert wird.

Lippen-Pflege | Credit: iStock.com/izzetugutmen

3. Duschen statt Baden

Gerade im Winter genießen wir gerne ein heißes Schaumbad. Unserer Haut tun wir damit aber nichts Gutes. Im Gegenteil: Der natürliche Schutzfilm geht verloren. Wer nicht darauf verzichten möchte, sollte zumindest pflegende Zusätze wie Mandelöl verwenden und die Badezeit auf maximal 20 Minuten begrenzen.

4. Maskenzeit

Um das Haar zu stärken, sollte man tägliches Shampoonieren und zu heißes Wasser in den Wintermonaten vermeiden. Zusätzlich hilft dem Haar eine wöchentliche Maskenkur, beispielsweise mit Kokosöl, auf die Sprünge. Selbiges gilt für die Gesichtshaut: Beim „Multi-Masking“ kommen verschiedenste Masken zum Einsatz, die Wirkstoffe werden auf die Bedürfnisse der verschiedenen Hautpartien abgestimmt.

Masken-Zeit | Credit: iStock.com/Olesia Bekh

5. Fest rubbeln

Ein sanftes Peeling befreit die Haut von trockenen Schuppen und hilft, die Feuchtigkeit besser zu speichern. Einmal wöchentlich sollte daher kräftig gerubbelt werden. Abends kann die Haut auch mit Olivenöl eingerieben werden – das hält sie besonders weich.

6. Nägel-Schutz

Brüchige Nägel lassen sich mit einem Bad in lauwarmen Mandel- oder Olivenöl pflegen. Auch regelmäßiges Eincremen und eine Massage mit speziellem Öl machen die Nägel widerstandsfähiger. Wichtiger Tipp: Das Nagelhäutchen sollte niemals abgeschnitten, sondern allenfalls vorsichtig mit einem Wattestäbchen zurückgeschoben werden.

Nägel-Schutz | Credit: iStock.com/Mila Naumova
Autor: Sandra Eder, 22.10.2020