Wie findet man den besten Duft zum Verschenken?

Nicht selten orientiert man sich an der Verpackung: Ist das Design attraktiv, wird der Duft gekauft. Doch gibt es viele weitere Punkte, auf die man beim Kauf eines Duftes achten sollte. Den Lieblingsduft zu verschenken wirkt einfallslos. Allerdings nimmt man ein großes Risiko auf sich, wenn man neue olfaktorische Wege einschlägt. Düfte sind etwas sehr Persönliches. Daher ist es eine gute Idee, einen direkten Zusammenhang zwischen dem Duft und der zu beschenkenden Person zu suchen.

Auf welche Kriterien sollte man beim Verschenken eines Parfums achten?

Hat der oder die Beschenkte einen Lieblingsduft? Dieser kann mitunter als Orientierungshilfe im modernen Duftmeer dienen. Bevorzugt eine Person blumige, spitzige oder orientalische Noten, kann man ein Parfum mit ähnlichen Noten wählen. Wenn man ein Parfum von Douglas verschenken möchte, kann man ganz einfach auf der Website nachsehen, aus welchen Noten der jeweilige Duft besteht. Man kann sich ganz einfach durch die Parfumkollektion der zu beschenkenden Person riechen und anschließend einen Duft wählen, der auf einer ähnlichen Komposition aufbaut.

Wie ist ein Duft aufgebaut?

Parfums bestehen in der Regel aus 150 bis 250 einzelnen Bausteinen, die verschiedenen Noten zugeteilt werden. Stellt man ihn sich bildlich vor, gleicht der Aufbau eines Duftes einer Pyramide. Diese teilt sich in die Kopf-, Herz- und Basisnote ein. Die drei Duftnoten sind harmonisch aufeinander abgestimmt und entfalten ihre Wirkung nacheinander. Das Zusammenspiel der verschiedenen Duftphasen zeichnet ein gutes Parfum aus. Kopfnoten sind in der Regel spritziger und frischer, Basisnoten hingegen schwer, würzig und holzig. Die Kopfnote nehmen wir zuallererst wahr, da sie sich unmittelbar nach dem Aufsprühen des Parfums entfaltet. Die Herznote kommt erst ein paar Minuten später zum Vorschein - dann, wenn die Kopfnote schon fast ganz verflogen ist. Die Herznote ist oftmals blumig oder fruchtig, sie gibt dem Parfum seinen Charakter. Die Basisnote hält am längsten an und dient als Fundament. Bei einem guten Parfum müssen die Übergänge zwischen den einzelnen Noten kaum merklich sein.

Was kann man beim Kauf eines Parfums alles falsch machen?

Sich nur nach dem Design des Flakons richten, den neuesten Duft kaufen oder sich ganz einfach vom Namen des Parfums überreden lassen: Die Fehler, die beim Kauf eines Duftes entstehen können, sind zahlreich. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich etwas mehr Zeit zu nehmen und sich mit mehreren Düften vertraut zu machen. Viele Menschen machen den Fehler, allzu ausgefallene Parfums zu verschenken. Doch auch Klassiker sind nicht immer gern gerochen. Alter und Geschlecht der zu beschenkenden Person spielen zudem auch eine wichtige Rolle.

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Autor: Weekend Online, 22.11.2021