#Hass im Netz: Folgen von Cybermobbing

#Hass im Netz ist allgegenwärtig, bedrohlich und besonders häufig gegen Frauen gerichtet. Fakt ist, die digitale Debatte hat ein Problem. Sie wird zu oft von Aggression überschattet - Beleidigungen und auch Hetze scheinen sachliche Diskussionen allzu oft unmöglich zu machen. Durch die vermeintliche Anonymität des Internets verschwimmen oftmals die Grenzen des respektvollen Miteinanders, die Folgen die jede*r Einzelne daraus zieht, sind nicht abschätzbar und so individuell wie wir Menschen. Um diesem Problemfeld nachhaltig begegnen zu können, sind neben Schulen auch von Seiten der Eltern und der Bevölkerung insgesamt bewusstseinsbildende Maßnahmen zu setzen.

Grenzen der Meinung

Es braucht eine digitale Gesprächskultur, in der unterschiedlicher Meinungen wichtig sind, Fairness gewahrt wird und in der klar gegen verbale Untergriffe und Gewaltaufrufe vorgegangen wird. #Hass im Netz ist eine Initiative vom Referat für Frauen und Gleichbehandlung gemeinsam mit der Antidiskriminierungsstelle und dem Jugendreferat des Landes sowie in Kooperation mit der Antenne Kärnten, der Bildungsdirektion Kärnten und der gesunden Gemeinde. Die Veranstaltungsreihe gastiert am 17. Februar ab 19 Uhr im Sitzungssaal Neue Burg, Hauptplatz 1, 9100 Völkermarkt

ReferentInnen

Marika Lagger-Pöllinger ist betroffene Mutter. Zu Wort kommen außerdem Dunia Kahlil vom Verein ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit, BezInsp. & Präventionsexperte Günther Kazianka.

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Autor: Mirela Nowak-Karijasevic , 10.02.2020