Vielschichtig: So funktioniert der trendige Lagenlook für den Herbst

Gerade war einem noch eiskalt, kurze Zeit später leidet man in seinem warmen Pulli bereits an Hitzewallungen. Im Herbst spielt das Wetter gerne mal verrückt und ein Outfit, das in der Früh noch passend für den Nieselregen war, ist in der am Nachmittag plötzlich auftauchenden Sonne viel zu warm. Fashion-Profis setzen während dieser Jahreszeit auf den praktischen Lagenlook. Wir verraten, wie auch Sie Profi im "Layering" werden.

Step by Step zum Lagenlook

Viele Frauen trauen sich nicht an den "Zwiebellook" heran, in der Angst dadurch breiter oder fülliger auszusehen. Wer aber das Styling richtig angeht, kann seine Kurven perfekt in Szene setzen. Und so funktioniert's:

-Die untersten Schichten sollten eng am Körper anliegen und das Material dünn sein.

-Darüber wird ein Cardigan oder Pullover angezogen. Wer gerne seine Taille betont, kann dem Outfit einen dünnen Gürtel hinzufügen.

-Als nächstes folgt die Jacke bzw. der Mantel, wobei die darunter liegenden Schichten herausschauen dürfen. Tipp: Das in dieser Saison angesagte Cape ist der perfekte Layering-Partner!

-Zum Schluss nicht auf den Schal vergessen. Für all jene, die sonst nur zu gedeckten Farbtönen greifen, ist das die ideale Möglichkeit ein wenig Farbe hinzuzufügen.

Layering Do's und Don'ts

-Do: Verschiedene Materialien mixen. So vermeidet man einen schwer wirkenden und langweiligen Look.

-Don't: Keine Kontraste setzen. Wer einen Oversize-Mantel trägt, sollte seine Proportionen mit einer engen Hose ausgleichen. Sonst könnte der Lagenlook schnell nach Schlabberlook aussehen.

-Do: Trauen Sie sich! Wie wäre es, wenn Sie über die Lederjacke nochmal eine Strickweste anziehen? Oder den geliebten Minirock zur rockigen Lederhose kombinieren?

-Don't: Achten Sie darauf, dass im Outfit nicht zu viele Muster vorkommen. Denn viele Lagen in Kombination mit vielen Mustern führen zwangsweise zum optischen Overkill.

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Autor: Maria Zelenko , 15.09.2014