Oberösterreich: 145 Prozent Preisunterschied bei Christbäumen

Der Konsumentenschutz hat über 60 Verkaufsstände unter die Lupe genommen und die Kosten für Nordmanntannen erhoben.
Autor: APA Chronik, 14.12.2022 um 10:18 Uhr

Saftige Preisunterschiede von bis zu 145 Prozent haben die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich bei Christbäumen festgestellt. 64 Verkaufsstände im oberösterreichischen Zentralraum wurden unter die Lupe genommen und die Kosten für Nordmanntannen (zugespitzt und im Netz) in Premiumqualität erhoben.

Christbaum-Preise sind gestiegen

Demnach muss man für einen 1,70 Meter großen Baum zwischen 29,– und 45,90 Euro berappen. 89 Prozent der Händler haben die Preise gegenüber dem Vorjahr erhöht. Eine ein Meter große Nordmanntanne kostete bei den überprüften Verkaufsstellen zwischen 11,– und 27,– Euro. Im Durchschnitt lag der Preis damit bei 21,15 Euro (ein Meter) bzw. für größere Bäume (1,70 Meter) bei 35,22 Euro.

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Frische Bäume erkennen

Ob ein Baum noch frisch ist, erkennt man am besten, indem man ihn leicht schüttelt oder mit der Hand von innen nach außen über die Zweige streicht. Dabei sollten sich keine Nadeln lösen. Auch sollte das Holz unter der Rinde noch feucht sein. Und es gilt die Faustregel: Je heller die Schnittfläche, desto frischer ist der Baum. Damit das auch bis Weihnachten und darüber hinaus so bleibt, raten Experten zu folgenden drei Maßnahmen:

  • Den Baum bis zum Fest kühl, sonnen- und windgeschützt lagern.
  • Das Transportnetz von unten nach oben aufschneiden.
  • Einen wassergefüllten Christbaumständer verwenden und beim Aufstellen die Schnittfläche – wenn möglich – nochmals nachsägen.

Nachhaltig Tannen aus Österreich

Auch ein Blick auf die Qualität und den ökologischen Fußabdruck lohnt sich: Ein Christbaum aus Österreich wird im Schnitt nur 40 Kilometer transportiert, einer aus Dänemark mindestens 1.000 Kilometer.