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Ein Elefant mit Kalb in Südafrika.
Der Elefant hat sein Junges verteidigt.
Der Elefant hat sein Junges verteidigt.
APA/AFP/Michele Spatari

Tragödie in Südafrika: Tourist von Elefant getötet

09.07.2024 um 15:21, Simone Reitmeier & APA, Red
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Ein spanischer Tourist (43) wurde im Pilanesberg-Nationalpark in Südafrika von einem Elefanten getötet. Er hat sich einem Weibchen mit Kalb genähert.

In einem Nationalpark in Südafrika ist ein Tourist aus Spanien von einem Elefanten getötet worden. Wie die Polizei und die Nationalpark-Behörde am Dienstag mitteilten, war der 43-jährige Mann im Pilanesberg-Nationalpark nordwestlich von Johannesburg aus seinem Auto gestiegen, um Elefanten zu fotografieren. Einer der Elefanten attackierte den Mann und trampelte ihn zu Tode.

Mann geht auf Elefanten mit Kalb zu

Der Spanier war den Angaben zufolge am Sonntag mit seiner Verlobten und zwei weiteren Frauen in einem Privatauto in dem etwa 50.000 Hektar großen Nationalpark unterwegs gewesen. Als sie vier Elefanten, darunter auch ein Elefantenbaby, erblickten, stieg der Mann aus dem Auto aus und ging auf die Elefanten zu, um Fotos zu machen. "Die Elefanten haben ihn angegriffen und getötet", sagte der Polizeisprecher Sabata Mokgwabone.

Leitkuh wurde "unruhig"

Pieter Nel von der Nationalpark- und Tourismusbehörde in der Provinz Nordwest sagte, die Leitkuh der Elefantenherde sei "unruhig" geworden, als der Mann auf sie zugekommen sei. Es sei "normal", dass Elefanten "ihre Jungen verteidigen". "Viele Touristen sind sich der Gefahr nicht bewusst und wissen nicht, wie gefährlich diese Tiere sein können", fügte er hinzu.

Ermittlungen eingeleitet

Die anderen Insassen des Autos, die alle aus Johannesburg stammen, blieben nach Angaben der Polizei unverletzt. Die Polizei hat Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.

Wilderer zu Tode getrampelt

In Südafrika kommt es immer wieder zu Elefanten-Angriffen. 2021 war ein mutmaßlicher Wilderer im berühmten Krüger-Nationalpark von Elefanten zu Tode getrampelt worden. Besuchern der Parks wird daher geraten, immer im Auto sitzen zu bleiben und die Fenster geschlossen zu halten.

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