Schwere Unwetter: Feuerwehr im Dauereinsatz

Zivilschutzalarm: In Kärnten wurde die Hitzewelle gestern von schweren Unwettern unterbrochen.
Autor: APA Chronik, 22.07.2022 um 07:26 Uhr

Im Kärntner Bezirk Spittal an der Drau hat es am Donnerstagabend schwere Unwetter gegeben. Betroffen war der Raum um Radenthein. In mehreren Gemeinden wurde Zivilschutzalarm ausgelöst. Das berichteten der ORF Kärnten und die "Kleine Zeitung" online. Die Bevölkerung in Radenthein, Döbriach, Untertweng und in der Ortschaft Leoben in Krems wurde demnach gebeten, zu Hause zu bleiben. Bäche traten über die Ufer und Straßen wurden überflutet. Die Feuerwehr stand im Dauereinsatz.

Bevölkerung alarmiert

Noch in der Nacht waren demnach am Donnerstag neun Wehren mit etwa 90 Feuerwehrleuten aus der Region im Einsatz. Zivischutzalarm wurde für Radenthein, Döbriach und Untertweng ausgelöst. Für Leoben in Krems in Kärnten wurde eine Zivilschutzwarnung ausgesprochen. Auch hier sollten die Bewohner in den Häusern bleiben und sich möglichst im ersten Stockwerk aufhalten.

Großer Sachschaden

In der Früh waren noch sieben Feuerwehren in Radenthein und Bad Kleinkirchheim mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.

Die Polizei berichtete, dass der Kaningerbach und der Rossbach Hochwasser führten und Straßen unterspülten. Angrenzende Häuser mussten evakuiert werden. Es entstand beträchtlicher Sachschaden, Verletzte gab es aber nicht. Einige Straßen im Bereich Döbriach, Radenthein und Bad Kleinkirchheim mussten gesperrt werden. Die Einsatzkräfte pumpten Keller aus und machten die Straßen wieder befahrbar. Im Bezirk Feldkirchen wurde die Turracher Straße (B95) durch Überflutungen und Muren unpassierbar. Bei einem Wohnhaus in Gnesau drang bereits zum wiederholten Mal innerhalb weniger Wochen Wasser ins Erdgeschoß, der Sachschaden ist groß.