Osterwochenende erneut mit einigen Verkehrstoten

Eine, eher zweifelhafte, "Ostertradition" ist auch 2022 fortgeführt worden. Vier Todesopfer fordert das verkehrsintensive Osterwochenende in Österreich. Damit ist man exakt bei den Zahlen von 2020 und 2021. 2019 waren es sogar acht Tote.
Autor: APA Chronik, 19.04.2022 um 12:40 Uhr

Das lange Osterwochenende hat nach einer vorläufigen Bilanz des Innenministeriums auf Österreichs Straßen vier Todesopfer gefordert. Diese bis einschließlich Ostermontag, 18.00 Uhr, erhobene Zahl, gleicht den Bilanzen der vergangenen Jahre. Auch 2020 und 2021 hatte es jeweils vier Tote auf Österreichs Straßen gegeben. 2019 waren es acht gewesen. Am niedrigsten war der Blutzoll zuletzt im Jahr 2013 mit einem Todesopfer gewesen.

Trauriger Rekord in den 70er Jahren

Einen traurigen Rekord gab es 1976, damals kamen 39 Verkehrsteilnehmer ums Leben. Den Angaben zufolge starben heuer zu Ostern zwei Menschen in Kärnten sowie jeweils eine Person in Niederösterreich und Oberösterreich im Straßenverkehr. Betroffen waren zwei Fußgänger, ein Pkw-Lenker und ein Motorradfahrer.

Viel Verkehr zu Ostern

Das Verkehrsaufkommen am Osterwochenende sei hoch gewesen, teilte das Innenministerium am Montagabend mit. Demnach kam es "zu zahlreichen Staubildungen auf Transitrouten und Hauptverkehrsstrecken sowie in neuralgischen Baustellenbereichen". Es habe auch verstärkte Polizeikontrollen gegeben.

Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) wurde in der Aussendung wie folgt zitiert: "Die Verkehrsüberwachung kennt keine Pause. Die Polizistinnen und Polizisten sind in der Karwoche und zu Ostern schwerpunktmäßig gegen Drängler und Raser eingeschritten und haben mit ihrer starken Präsenz einmal mehr für sichere Straßen in Österreich gesorgt."