Sonderausstellung: Innsbrucks historische Gasthäuser

Renate Ursprunger und Niko Hofinger vom Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck nutzten die Zeit der Corona-bedingt geschlossenen Lokale und bearbeiteten die Schätze des Archivs aus ehemaligen Innsbrucker Gasthäusern. Dabei haben sie Kurioses, Modernes und Nostalgisches zusammengetragen und in ein spannendes Konzept eingearbeitet.

Orte der Kultur, Politik und Arbeit

Neben Plakaten, Ansichtskarten und Fotos sind auch Speisekarten, Gästebücher, Gewerbeakte und eine Sammlung von Geschirr aus den ehemaligen Stadtsälen zu sehen. Aufgebaut ist die Ausstellung in drei große Bereiche: Während der erste Teil auf die Besonderheiten der Gaststuben unter anderem als Versammlungsorte politischer Parteien und Stammtische eingeht, steht die Bedeutung der Gastgärten im Fokus des zweiten Bereiches. Der dritte Teil der Ausstellung widmet sich Gasthäusern als Orte der Kultur. „In vielen Gasthäusern fanden regelmäßig Tanzabende, Konzerte oder Theateraufführungen statt, manche verfügten auch über eine Bühne“, erklärt Niko Hofinger und führt aus: „Besucher erhalten einen Blick hinter die Kulissen der damaligen Arbeitswelt sowie auf die Gäste und die Gasthauskultur.“ Die außergewöhnliche Ausstellungsarchitektur stammt von Architekt DI Christian Höller.

Zu sehen ist die Ausstellung bis 25. Februar 2022 im Stadtarchiv/Stadtmuseum in der Badgasse 2 in Innsbruck. 
Kontakt: Stadtarchiv 

Autor: Manuela Fritz, 15.07.2021