Karrieretalk mit Mascha Lina Borodin – Traumberuf Schmuckdesignerin

Meine Tätigkeit in kurzen Worten: Mein Label „Maschalina“ fertigt Schmuckstücke aus Halbedelsteinen und Swarovski-Perlen in vier sozialen Werkstätten in Österreich. Meine Aufgabe liegt sowohl in der Entwicklung der Designs als auch in der Koordination der Abläufe im Atelier.

Meine Ausbildung: Autodidakt – mein Können habe ich mir selbst beigebracht.

So habe ich mein Talent erkannt: Meine Eltern haben meine Kreativität schon als Kind in verschiedenen Bereichen stark gefördert – das gab mir eine gewisse Basis an Selbstvertrauen.

Beruflich gesehen meine wichtigste Entscheidung: Ich habe mein Jus-Studium beendet und im Alter von 20 Jahren mein Unternehmen gegründet.

Mein Erfolgsgeheimnis: Eine Fähigkeit, die ich in den letzten Jahren stark verinnerlicht habe, ist, auf mein Bauchgefühl zu hören. Es gibt Situationen oder Angebote, die verlockend wirken, aber man hat ein schlechtes Gefühl dabei. Ich versuche, in Einklang mit meinen Emotionen und meiner Intuition zu sein. Das hilft mir, Chancen zu sehen sowie zu ergreifen.

Meine größte Hürde: Eine stabile Produktion in Österreich aufzubauen. Lokale Herstellung war mir von Anfang an ein großes Anliegen. Den Spagat zwischen Qualität, Preis und Ressourcen zu schaffen, war ein jahrelanges Projekt.

Darauf bin ich stolz: Auch schwere Phasen in meiner Firma überstanden zu haben und heute dafür umso stabiler aufgestellt zu sein.

Berufswunsch als Kind: Ich wollte immer schon Designerin werden.

Mein Rat an mein 15-jähriges Ich: Es ist viel wichtiger authentisch zu sein, als jedem alles recht zu machen.

Autor: Sandra Eder, 02.12.2020