Österreich-Premiere: Laakirchner stellt Film über Georgien vor

Noch ist die ehemalige Sowjetrepublik Georgien an der Schnittstelle von Europa und Asien ein Geheimtipp für jene, die das Spezielle suchen. Etwas ganz Besonderes hat der Laakirchner Filmemacher Reinhard Forstinger entdeckt und ihm filmisch ein Denkmal gesetzt: "Heimat auf Zeit" nennt sich das einfühlsame Porträt der Bergdörfer Tuschetiens. Am 29. Juni ist im Stadttheater Gmunden Österreich-Premiere.

Gmunden Heimat auf Zeit Premiere
Foto: Sophie Jgarkava

Verborgen auf mehr als 2.000 Meter Höhe, in den wilden Hochtälern des Kaukasus, versteckt sich die Region Tuschetien. Eine einzigartige Landschaft mit Menschen, die noch nach archaischen Riten leben.

Reinhard Forstinger, der an der Metfilmschool Berlin sein Handwerk perfektioniert hat, begleitet die Hirten durch den nur wenige Monate währenden Sommer und spiegelt ihr Gesellschaftsleben, das im zweitägigen Dorffest seinen Höhepunkt findet.

Einzigartige Aufnahmen der wildromantischen Natur, Szenen aus dem harten Arbeitsalltag der Hirten und filmische Charakterstudien verbinden sich mit der authentischen Musik des Kelaptari Chores zu einem fesselnden Ganzen, mit dem Forstinger in Georgien Furore gemacht hat – bis hin zum Interview im staatlichen georgischen TV.

Die Premiere des Films findet am Samstag, 29. Juni, ab 19:30 Uhr, im Stadttheater Gmunden statt. Gäste aus Georgien bieten Gelegenheit zum Austausch.

Ein erstes Bild können sich Neugierige auf www.reinhard-forstinger.com vorab machen.

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