So war das Wiener WIESN-Fest 2018

Am Sonntag, den 14. Oktober endete das Wiener WIESN-Fest mit einem neuen BesucherInnenrekord. Mehr als 400.000 BesucherInnen fanden sich von 27. September bis 14. Oktober während der 18 Tage auf der Kaiserwiese im Wiener Prater ein. Mit neuen Programmhighlights, Top Live Acts sowie kulinarischen Schmankerl und Brauchtum aus allen Bundesländern Österreichs war das Wiener WIESN-Fest ein voller Erfolg.

Wiener Wiesn 2018
Foto: Harald Klemm

Auf die feierliche Eröffnung mit fünf Bieranstich-Schlägen durch Bürgermeister Michael Ludwig und Ski-Legende Hans Knauss folgte 18 Tage lang ein vielseitiges Programm mit zahlreichen Volksmusikern, Schlagerstars, Partyhits, exklusivem 5-Gänge Menü im WienWein Winzer Stadl, sowie Kabarett und Rockmusik. Die insgesamt drei Festzelte, das Gösser- und Wiesbauer-Zelt sowie Wojnar´s Kaiserzelt, und die fünf Almen, mit ihren sonnigen Schanigärten, boten mit 1.400 Biertischen und 2.800 Bierbänken einen würdigen Rahmen für zünftiges Beisammensein. „Wir haben schon aufgrund der rasch verkauften Tickets mit einem neuen BesucherInnenansturm gerechnet – das Wetter hat dabei natürlich auch mitgespielt, denn wir hatten 18 Tage lang regelrechtes Kaiserwetter. Für Begeisterung sorgten auch die neuen Programm-Highlights Kabarett WIESN und Rock die WIESN. Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, damit ein noch vielfältigeres Publikum anzusprechen“, erklärt Simone Kraft, Geschäftsführerin des Wiener WIESN Festes. 23 Tage, rund 100 Mitarbeiter und 4.400 Arbeitsstunden wurden benötigt, um das gesamte Festgelände entstehen zulassen – die authentischen Holzhütten und Almen sorgten für ein ländliches Feeling mitten in der Stadt. Rund 650 Mitwirkende waren während des Festbetriebes im Einsatz, rund 70 von ihnen sorgten für die Sicherheit der Gäste. „Erfreulicherweise verlief das Wiener WIESN-Fest recht ruhig, es gab kaum Zwischenfälle. Wir sehen uns daher in unserem Sicherheitskonzept bestätigt. In den meisten Fällen wurden Gott sei Dank nur Blasenpflaster verteilt“, zieht Geschäftsführer Christian Feldhofer positive Bilanz. 

Fun Facts zum Wiener WIESN Fest

Die WIESN-Kellner liefen im Schnitt bis zu 30 Kilometer pro Tag die Festzelte auf und ab – fast ein täglicher Marathon. Bis zu 30.000 servierte Getränke sorgten für eine ausgelassene Stimmung und kuriose Funde für Gelächter: So vergaß ein Besucher seine Haferlschuhe im Gösser-Zelt, ein anderer ging ohne seine Zahnprothese nach Hause. „Cordula Grün“ war in diesem Jahr der WIESN-Hit schlechthin und wurde am häufigsten gespielt. Für Freudentränen sorgte die Verlobungsfeier eines Trachtenpärchens im Festzelt, wiedergefunde Handys und Geldbörsen mit dem ursprünglichem Inhalt. Insgesamt 30 Kilometer Stromkabel ermöglichten die 700 Stunden Live-Musik mit fast 2.000 KünstlerInnen  – dabei handelte es sich um Volksmusiker, Schlagerstars, Rockbands, KabarettistInnen und zahlreiche Blasmusikgruppen aus verschiedenen Bundesländern. 

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