Nachahmenswert: 4 Serienhelden mit Vorbildfunktion

Seriencharaktere begleiten uns über viele Staffeln hinweg und wachsen uns richtig ans Herz. Diese Serienhelden können nicht nur treue Freunde, sondern auch ein Vorbild sein.

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Lizzy Caplan spielt in "Masters of Sex" eine starke Frau Foto: Doug Peters / PA / picturedesk.com

Toll, gerade hat man eine neue Lieblingsserie entdeckt und schaut eine Folge nach der anderen. Mit der Zeit lernt man die Charaktere immer besser kennen und entwickelt regelrecht eine Beziehung zu ihnen – parasoziale Interaktion nennt man das Phänomen, wenn man sich als Zuseher von einem fiktiven Fernsehcharakter verstanden fühlt.

Serienhelden unterhalten uns nicht nur, sondern beeinflussen uns auch. Eine Studie konnte zeigen, dass Paare sich von fiktiven Serienpaaren in ihrem Streitverhalten beeinflussen lassen – nicht immer zum Guten, denn in Serien geht es der Dramaturgie wegen oft ziemlich zur Sache. Ein weiteres Problem von Serienvorbildern: Sie sind zu perfekt und alles geht ihnen leicht von der Hand. So fühlt man sich schnell minderwertig und unvollkommen. Das gibt dem Selbstvertrauen nicht gerade einen Schubs in die richtige Richtung. Aber nicht alle Serienhelden sind wunderschön, perfekt und stets freundlich, sondern spiegeln das reale Leben wider. Von diesen vier Seriencharakteren darf man sich gerne hin und wieder eine Scheibe abschneiden.

1.  Virginia Johnson aus Masters of Sex

Wie man Beruf und Karriere vereint und sich zielstrebig hocharbeitet, zeigt Virginia Johnso, gespielt von Lizzy Caplan, in der Serie "Masters of Sex". Die Serie spielt in den 60er Jahren und zeigt das Leben von William Masters und seiner Kollegin Johnson, die die weltweit erste Sexstudie durchführen. Virginia Johnson ist anfangs Masters Sekretärin, arbeitet sich zur Forschungsassistentin hoch und wird schließlich gleichberechtigte Wissenschaftlerin. Nebenbei bemüht sie sich, ihrer Mutterrolle gerecht zu werden.

2. Doug und Carrie aus King of Queens

Ein Paar, das sich oft dermaßen lautstark streitet, dass die Nachbarn wohl oder übel zuhören müssen. Der chaotische Doug bringt die ehrgeizige Carrie regelmäßig zum Verzweifeln und ganz alltägliche Probleme wie Gewichtsschwankungen, Scheidungen von Freunden und die Frage nach dem perfekten Abendessen begleiten das Paar. Auch wenn die beiden unterschiedliche Charaktere sind und es oft scheint, als würden sie teilweise nur noch streiten, wissen die beiden, dass sie immer füreinander da sein werden, sie sich aufeinander verlassen können und den Problemen des Alltags gemeinsam entgegentreten können.

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Kevin James und Leah Remini  Foto: Everett Collection / picturedesk.com

3. Sophia Marlowe aus Girlboss

Die US-Comedyserie basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte der nun erfolgreichen Unternehmerin Sophia Amoruso. In ihrem turbulenten Leben gibt es wilde Partys und stetige Jobwechsel, bis sie eines Tages auf Ebay das Potenzial von Online-Verkäufen entdeckt und beschließt, sich mit einer eigenen Verkaufsplattform selbstständig zu machen. Tolle Serie für alle, die überlegen ob sie den Schritt in die Selbstständigkeit wagen sollen.

4. Lily und Marshall Eriksen aus How I Met Your Mother

Wieder ein Pärchen, von dem man noch einiges lernen kann. Seit Collegezeiten sind Lily und Marshall ein Paar – ein Leben ohne den anderen scheint undenkbar! Auch wenn sie von Beziehungsproblemen nicht gefeit sind, fühlen sie sich doch stets als Einheit, die gemeinsam gegen den Rest der Welt ankämpft und nichts über den anderen kommen lässt. Von dieser tiefen Liebe und der unverwüstlichen Überzeugung, im anderen den besten Menschen der Welt getroffen zu haben, kann sicher auch die eigene Beziehung profitieren.

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Alyson Hannigan spielt Lily in HIMYM Foto: TLeopold / Zuma / picturedesk.com

 

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